Vom Button-Down zur britischen Lifestylemarke - Ben Sherman weiter auf Expansionskurs in Deutschland

(lifePR) ( Düsseldorf, )
Vor drei Jahren erklärte Ben Sherman den Standort Düsseldorf zum Ausgangspunkt für europaweite Geschäfte. Nun investiert der bekannte britischen Textilhersteller weiter in Deutschland und eröffnet seine ersten zwei eigenen Ben-Sherman-Stores in Köln und Berlin.

Wie kaum ein anderes Land beeinflusst Großbritannien seit Jahrzehnten mit seiner Musik die internationale Jugend- und Popkultur. In der Mode ist tonangebend, was die Stars auf der Bühne tragen. Von Rock der 60er über Britpop der 90er Jahre bis heute immer dabei: Ben Sherman.

"Looking good isn't important - it is everything", so das Zitat des Firmengründers 1963, der eigentlich Arthur Benjamin Sugarman hieß. Im gleichen Jahr startete er in Brighton mit der Produktion seiner ersten, heute weltweit bekannten Hemden. Da er selbst aus einer einfachen Arbeiterfamilie stammte, war seine Intention, ein gutes Hemd zu produzieren, das sich jeder leisten kann. Und auch er war es, der das legendäre Button-Down-Hemd aus den USA nach Europa brachte. Seinerzeit einzigartig, avancierte das Hemd schon damals wegen seines Kragens, eng geschnitten, mit einer Kellerfalte und den obligatorischen Loop im Rücken zum absoluten Kult. "Natürlich gab es auch Plagiate. Aber Kenner wussten sofort, ob es sich um ein Original Ben Sherman Hemd handelte." - sagt CEO Miles Gray. Bis heute ist das Hemd ein Klassiker. Ein Jahr nach Firmengründung wurde in der bekannten Carnaby Street, im modischen Mod-Mekka Londons, der erste Showroom eröffnet. Der Start einer beispiellosen Erfolgskarriere - made in England.

Doch was ist das große Mysterium um Ben Sherman? Zum einen sind es die Wurzeln der Marke mit der rebellischen Jugendbewegung, den Mods, in den frühen 60ern. Ben Sherman wurde zum "Mod God" ernannt. Mit seiner revolutionären Note traf er genau den Zeitgeist der von der Nachkriegszeit überdrüssigen und nach Selbstdarstellung wetteifernden Teens.

Sie waren es, die Ben Sherman damals für sich entdeckt und groß gemacht haben. Vor allem aber ist es die traditionsreiche "Rock'n'Roll-Attitude" mit der Ben Sherman seit Beginn assoziiert wird. Damals wie heute lieben die Rockstars und ihre Fans den sehr schmalen Schnitt von Ben Sherman, der seither den unverkennbaren Look der britischen Musikszene prägt: Slim, smart und chic. Bands wie The Who, Blur, Oasis, Kaiserchiefs, Artic Monkeys oder auch Mick Jagger oder Amy Winehouse sind nur ein paar wenige der bekennenden Ben Sherman Liebhaber. Wer Rock'n'Roll im Herzen hat, liebt Ben Sherman!

Heute gehört die Marke Ben Sherman zum amerikanischen Konzern Oxford Industries, der an der New Yorker Börse gehandelt wird und gilt in Großbritannien als eine der Bekleidungsfirmen mit dem größten Widererkennungswert. Unter der Führung von Miles Gray, der 1998 zum CEO ernannt wurde, hat sich Ben Sherman mittlerweile von seinem Image als Status-Hemdenmarke zu einer wahren Lifestyle-Marke mit unverkennbarem Look entwickelt. Die Produktpalette wurde stetig erweitert: nach Shirts und Hemden folgten Womenswear, Kids- und Youthwear sowie Ben Sherman Footwear. Lizenzen für Brillen, Taschen, Uhren und Unterwäsche wurden vergeben.

Weltweit bedient Ben Sherman die besten Häuser wie Bloomingdales, Nordstrom oder Galeries Lafayette und eröffnet seit 2002 in Top Lagen einen Standalonestore nach dem anderen. Allen voran in den USA: New York, Los Angeles, Las Vegas und San Francisco.

Außerdem in Singapur, Abu Dhabi, Bahrain, Dubai, Manila, Goetheburg, Sofia, Hongkong, Shanghai, Seoul und Kapstadt. Aktuell mit 44 eigenen Standalonestores in über 35 Ländern geht der Expansionskurs rasant weiter. Dieses Jahr wird noch ein Store in Moskau eröffnet - weitere sollen 2009 in Osteuropa folgen.

Mittel- bis hochpreisig ist die Marke positioniert. "Mit einem hohem Modegrad", betont Ricardo Meyer, Head of Ben Sherman Europe. Hergestellt wird zu 80 Prozent in Fernost, besonders hochwertige Teile in der Türkei. 95 Prozent der Karos und Muster, die so typisch für Ben Sherman sind, werden selbst designed und kreiert, natürlich in London.

Seit 2005 geht die Kultmarke auch in Deutschland in die Offensive. Der Standort Düsseldorf wurde zum Dreh- und Angelpunkt für das gesamte Europageschäft ernannt. Unter der Leitung von Ricardo Meyer wurde eine eigene Vertriebsgesellschaft gegründet, die über Deutschland hinaus für ganz Kontinentaleuropa zuständig ist.

Seit Gründung der neuen Gesellschaft konnte Meyer den Umsatz in Deutschland versiebenfachen, auf einen einstelligen Millionen-Betrag. "Mittlerweile gibt es in Deutschland rund 50 Shop-In-Shops in großen Modehäusern, die in enger Flächenpartnerschaft betreut werden, in zwei Jahren sollen es 100 sein.", so Meyer weiter. Die Shop-In-Shops verkörpern entsprechend den britischen Look mit vielen Union Jacks und typischen Mustern.

Ende November eröffnet Ben Sherman den ersten Flagshipstore in Deutschland und setzt damit den erfolgreichen Expansionskurs fort. In der Kölner Ehrenstrasse werden auf 160 qm die Ben Sherman Kollektionen Womenswear, Menswear sowie Footwear unter Eigenregie geführt. Ricardo Meyer: "Mit dem eigenen Retail können wir die Marke durch eine gesamte Darstellung auf dem Markt stärken, die dort gewonnen Erfahrungen in die Kollektionen einfließen lassen und überlebensfähig bleiben. Unsere Mission auf dem Europäischen Markt ist langfristig angelegt."

Im Februar/März 2009 steht die Eröffnung des nächsten Flagshipstores in der Rosenthaler Straße im Herzen von Berlin-Mitte an: 180 qm groß ist er als Paradestück der Ben Sherman Stores geplant.

Und damit nicht genug, plant der britische Textilhersteller weitere Geschäfte unter anderem in Hamburg.
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