Neuer Behindertenbeauftragter zeigt Schwerpunkte seiner Arbeit beim ersten Jahresempfang auf

(lifePR) ( Berlin, )
Im Beisein von Bundespräsident Prof. Horst Köhler, Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler und über 350 weiteren Gästen zeigte der neue Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, bei seinem gestrigen Jahresempfang die Schwerpunkte seiner zukünftigen Arbeit auf. "Es werden die Gespräche mit den Menschen und ihre Anliegen im Vordergrund stehen, sie sind die Experten", betonte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen im Kleisthaus in Berlin. Das wurde auch durch "Das Erste Wort" deutlich, in dem Dr. Peter Radtke seine Vorstellungen von einer einbeziehenden Gesellschaft zeichnete. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und der Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung des Übereinkommens in Deutschland. "Im Aktionsplan müssen überprüfbare Ziele stehen, nicht nur vage Versprechungen", betonte Hubert Hüppe. Menschen müssten von Anfang an in die Gesellschaft einbezogen werden: "Kinder mit Behinderungen können nicht mehr warten bis sich etwas ändert, sie haben nur dieses eine Leben", betonte der Beauftragte. Auch die Schnittstellenprobleme zwischen unterschiedlichen Sozialleistungsbereichen will sich Hubert Hüppe vornehmen. "Es kann nicht sein, dass Menschen von einer Stelle zur anderen geschickt werden ohne die ihnen zustehende Unterstützung zu bekommen", betonte der Beauftragte. Ein weiteres wichtiges Thema seiner Amtszeit werde auch die Bioethik sein. Hubert Hüppe erinnerte hierbei an die Massenmorde der Nationalsozialisten an Menschen mit sogenannter "geistiger" Behinderung und psychisch Kranken. "Ich würde mich freuen, wenn wir in Berlin eine würdige Gedenkstätte und Dokumentationsstelle bekämen, die an die Opfer der so genannten 'Euthanasie' erinnern", erklärte Hubert Hüppe.
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