Schätze der Urzeit im Naturpark Altmühltal

Spannende Fossiliensuche, faszinierende Museen und unterhaltsame Aktionen

(lifePR) ( München/EICHSTÄTT, )
Vorsichtig den Meißel angesetzt, ein paar leichte Hammerschläge - schon lösen sich die einzelnen Schichten des Plattenkalksteins voneinander und zeigen, was seit Millionen von Jahren verborgen in seinem Inneren bewahrt ist: Kleine Krebse, zierliche Pflanzen oder sogar ein urzeitlicher Fisch. So geht man im Naturpark Altmühltal auf Zeitreise in eine längst vergangene Epoche.

Wo vor 140 Millionen Jahren die Lagune des Jurameeres war, subtropisches Klima herrschte, der Urvogel Archaeopteryx und Ammoniten zu Hause waren, begibt man sich heute in den Fossiliensteinbrüchen im Naturpark Altmühltal auf Spurensuche. Acht Besuchersteinbrüche und Fossiliensammelstellen laden dazu ein, mit Hammer und Meißel nach Schätzen aus der Urzeit zu suchen - zum Beispiel im neu eröffneten Fossiliensteinbruch in Mühlheim bei Mörnsheim. Dort kann man wie in den meisten Besuchersteinbrüchen des Naturparks das notwendige Werkzeug vor Ort ausleihen und wird zur richtigen "Klopftechnik" beraten.

Mörnsheim gehört wie Langenaltheim, Treuchtlingen, Solnhofen und Pappenheim zu den "Steinreichen5 im Naturpark Altmühltal". In diesen traditionsreichen Steinbruchgemeinden lässt sich der Fossilienreichtum der Region besonders abwechslungsreich erleben: bei Aktionen wie dem Sommerfest der Steinreichen5 am 30. und 31. August 2008 oder im Museum Solnhofen mit seiner weltberühmten Fossilienausstellung. Die ist seit Mitte Juli um ein echtes Highlight reicher: Zu der umfangreichen Sammlung, die unter anderem zwei Originale des Urvogels Archaeopteryx zeigt, gesellt sich nun ein vollständig erhaltenes Meereskrokodil aus der Jurazeit.

Das barocke Eichstätt ist eine weitere Anlaufstelle für Fossilienfans im Naturpark Altmühltal: Auf den Jurahöhen über der Bischofsstadt warten der Fossiliensteinbruch für Hobbysammler am Blumenberg und das Museum Bergér mit über 2000 Versteinerungen und einem eigenen Steinbruch. Auf der anderen Talseite begeistert das Jura-Museum auf der Eichstätter Willibaldsburg mit dem Archaeopteryxsaal und dem kleinen Raubsaurier "Juravenator Starki". Führungen und das museumspädagogische Programm lassen hier die Urzeit lebendig werden - zum Beispiel bei den Fütterungen der "lebenden Fossilien" in den großen Schau-Aquarien des Museums.

Alle Infos und Tipps zu den Reisen in die Urzeit im Naturpark Altmühltal - Lehrpfade, Museen, Besuchersteinbrüche, Adressen und Öffnungszeiten - entdeckt man unter www.fossiliensammeln.de und auf den Internetseiten des Naturpark Altmühltal (www.naturpark-altmuehltal.de).
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