Freitag, 22. September 2017


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Huml: Frankens Kommunen wollen keine Gentechnik

Logo "Gentechnikanbaufreie Kommune" überreicht

München, (lifePR) - Fränkische Kommunen setzen ein wichtiges Signal gegen den Einsatz der Grünen Gentechnik in der Landwirtschaft. Die Bayerische Umweltstaatssekretärin Melanie Huml hat heute in Bamberg an zehn Kommunen das Logo "Gentechnikanbaufreie Kommune" überreicht. "Die Menschen in Bayern wollen keine gentechnisch veränderten Lebensmittel. Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen passt nicht zu unserer kleinteiligen Landwirtschaft und den sensiblen Lebensräumen in Bayern. Das Logo 'Gentechnikanbaufreie Kommune' würdigt die zahlreichen freiwilligen Initiativen in bayerischen Gemeinden, Städten und Landkreisen", so Huml. Bisher sind schon über 150 bayerische Städte, Gemeinden und Landkreise beim Bayerischen Umweltministerium registriert, die auf eigenen Flächen freiwillig auf den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen zu verzichten. Diese Kommunen können unter dem einheitlichen Logo "Gentechnikanbaufreie Kommune" auftreten, um als gemeinsame Initiative verstärkt in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.

Seit 2009 werden in Bayern keine gentechnisch veränderten Pflanzen kommerziell angebaut. Huml betonte: "Auch in Zukunft muss sichergestellt werden, dass Bayern gentechnikanbaufrei bleibt. Was auf unseren Äckern angebaut wird, muss auch in Bayern entschieden werden." Außerdem müsse der Bund das Recht auf die Länder übertragen, eigenständig Abstände zwischen Feldern mit und ohne Gentechnik festlegen zu können. Dies sei im Koalitionsvertrag vereinbart worden. Im Bayerischen Naturschutzgesetz ist bereits festgelegt, dass in Natura 2000-Gebieten und in einem Bereich von 1.000 Metern darum für den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen eine Verträglichkeitsprüfung durchzuführen ist.

Weitere Informationen sowie die Fotos der Veranstaltung sind ab ca. 15 Uhr im Internet abrufbar unter www.gentechnik.bayern.de

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