Samstag, 25. November 2017


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Bayern baut stationäre psychiatrische Versorgung aus

Gesundheitsministerin Huml: Behandlung von Patienten in die Mitte der Gesellschaft holen

München, (lifePR) - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml setzt auf eine wohnortnahe psychiatrische Versorgung im Freistaat. Huml betonte am Mittwoch anlässlich der Einweihung einer zweiten psychiatrischen Station am Klinikum Donauwörth: "Psychische Erkrankungen sind kein Einzelfall. Damit Patienten schnell kompetente Hilfe finden, brauchen wir moderne Behandlungsangebote in ganz Bayern."

Huml fügte hinzu: "Es ist wichtig, dass wir die Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in die Mitte der Gesellschaft holen. Nur so kann die Stigmatisierung solcher Patienten endgültig überwunden werden."

Die Ministerin verwies darauf, dass die Versorgung psychisch kranker Menschen in Bayern in den vergangenen Jahren stetig verbessert wurde. Sie unterstrich: "Gemeinsam mit den Kommunen hat der Freistaat seit 1972 mehr als 1,7 Milliarden Euro in den Ausbau und die Modernisierung der psychiatrischen Kliniken investiert. Dank der engen Kooperation mit den Bezirken verfügen wir über ein gut strukturiertes Versorgungsnetz in der stationären Psychiatrie."

Aktuell gibt es 58 stationäre Einrichtungen mit über 6.600 Betten und über 1.000 tagesklinischen Plätzen. Zusätzliche Kapazitäten sind bereits in Planung.

Huml ergänzte: "Mit der Erweiterung der Psychiatrischen Klinik in Donauwörth hat sich die Anzahl der Therapieplätze vor Ort fast verdoppelt. Damit steht in der Region Nordschwaben eine umfassende psychiatrische Versorgung zur Verfügung." Die Baumaßnahme, die unter anderem die Erweiterung der Psychiatrischen Klinik Donauwörth beinhaltet, hat das Bayerische Gesundheitsministerium mit insgesamt 4,27 Millionen Euro unterstützt.

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