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Pressemitteilung BoxID: 293925 (Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Frauen)
  • Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Frauen
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20 Jahre Deutsch-Tschechoslowakischer Nachbarschaftsvertrag

Sozialministerin Haderthauer: "Ein Dokument des gegenseitigen Vertrauens und offenen Dialogs"

(lifePR) (München, ) "Ohne Vertrauen gibt es keinen Dialog - ohne Dialog gibt es keine Verständigung. Der Deutsch-Tschechoslowakische Nachbarschaftsvertrag von 1992 steht für den Neubeginn der Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland und auch des Freistaates Bayern mit unseren östlichen Nachbarstaaten Tschechien und der Slowakei nach dem Ende des Kalten Krieges. Er ist ein Dokument des gegenseitigen Vertrauens und offenen Dialogs. Dass heute, zwanzig Jahre später, die Mitte Europas näher zusammengerückt ist, ist ein wesentlicher Verdienst dieses Vertrags", betonte heute Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer anlässlich des zwanzigsten Jahrestags der Unterzeichung des Deutsch-Tschechoslowakischen Nachbarschaftsvertrages.

Haderthauer weiter: "Im Dialog mit unseren östlichen Nachbarstaaten kommt Bayern eine Schlüsselrolle zu. Als Schirmherrschaftsministerin über die Sudetendeutschen und im Bewusstsein der besonderen Verantwortung für alle Heimatvertriebenen stehe ich zu der Überzeugung: Ein fruchtbarer Dialog hat auch die einzubeziehen, die durch Flucht und Vertreibung, Unrecht erlitten haben. Denn die Sudetendeutschen haben viel für die europäische Verständigung getan und sind wichtige Brückenbauer. Deshalb müssen die Heimatvertriebenen und ihr Schicksal ein Bestandteil des weiteren Verständigungsprozesses zwischen den Vertragsparteien sein. Die Bayerische Staatsregierung wirkt auf diesen Dialog unter Einbeziehung der Sudetendeutschen hin, unter anderem mit den Besuchen in Tschechien, die der Bayerische Ministerpräsident und ich selbst im vergangenen Jahr unternommen haben. Denn die Geschichte der Sudentendeutschen ist unsere Geschichte, ihre Kultur ist Teil unserer Kultur. Deshalb sind Ihre Anliegen auch unsere Anliegen."