Justizminister händigt Medaille für Verdienste um die Bayerische Justiz an verdiente Persönlichkeiten aus dem Oberlandesgerichtsbezirk München aus

Bausback: "Sie alle haben sich die Ehrung mit Ihren herausragenden Leistungen, mit Ihrem Wirken für unsere Justiz redlich verdient!"

(lifePR) ( München, )
Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback hat heute in der Bibliothek des Justizpalastes in München die Medaille für Verdienste um die Bayerische Justiz an Ludwig Huber, Heinrich Wällischmiller, Lieselotte Leitert, Heidi Heise, Peter Twrdy, Martin Binder und Dr. Helmut Palder ausgehändigt.

Bausback bei diesem Anlass: "Die Justizmedaille stellt eine Anerkennung für Persönlichkeiten dar, die sich um die bayerische Justiz besondere Verdienste erworben haben. Mit ihr wollen wir die Arbeit derer honorieren, die sich in den verschiedensten Bereichen aus Idealismus und innerer Überzeugung für die Justiz engagieren!"

Herr Ludwig Huber aus Kumhausen erhält die Auszeichnung für sein langjähriges Engagement seit Januar 1991 als Landwirtschaftsrichter am Amtsgericht Landshut.

Herrn Heinrich Wällischmiller aus Dingolfing wird die Ehre der Auszeichnung zuteil für seine Tätigkeit als Handelsrichter seit Juli 1992 bei dem Landgericht Landshut.

Der bayerische Justizminister in seiner Laudatio an die geehrten ehrenamtlichen Handelsrichter bzw. Landwirtschaftsrichter adressiert: "Sie sind für die Justiz unverzichtbar. Mit Ihrer reichen praktischen Erfahrung tragen Sie dazu bei, dass die Berufsrichter wirklich "im Namen des Volkes" Recht sprechen können. Sie erfüllen in unserem Rechtsstaat eine ganz wichtige Aufgabe!"

Frau Lieselotte Leitert aus Augsburg erhält die Auszeichnung für ihre über 20-jährige unermüdliche Mitarbeit in der Justizvollzugsanstalt Kaisheim, wo sie mit der Betreuung der Gefangenen sowie bis 2008 mit der Organisation der Weihnachtsfeiern betraut war. "Ihre Mithilfe stellt eine wichtige Ergänzung zu den Resozialisierungsanstrengungen des bayerischen Strafvollzugs dar und ist deshalb von wesentlicher Bedeutung für die Wiedereingliederung straffälliger Menschen in die Gesellschaft", so der Minister. Sie zeige damit, dass die Gesellschaft straffällige Mitmenschen nicht einfach abschreibt, sondern ihnen die Hand reicht, um ihnen dabei zu helfen, zukünftig ihren Platz in der Gemeinschaft zu finden.

Frau Heidi Heise aus Seeon wird geehrt für die Gründung der Fachstelle für den Täter-Opfer-Ausgleich bei dem Diakonischen Werk Traunstein, wo sie seit Beginn im Januar 1999 auch die Leitung inne hat. Darüber hinaus stand sie von 2005 bis 2013 als Jugendschöffin im Dienst der Strafrechtspflege. "In zahllosen Fällen haben Sie tatkräftig dazu beigetragen, einen Täter-Opfer-Ausgleich zu vermitteln, Opfern damit neue Würde zu verleihen und Tätern einen besseren Weg zu weisen", stellt der Justizminister fest. Der Täter-Opfer-Ausgleich sei ein wichtiges Institut in der Strafrechtsordnung. Er konfrontiere den Täter mit seiner Tat und zwinge ihn zur Übernahme von Verantwortung, was einen wesentlichen Beitrag zur Resozialisierung des Täters leiste.

Herr Peter Twrdy aus Mörslingen erhält die Justizmedaille für seine jahrzehntelange Tätigkeit als ehrenamtlich tätiger katholischer Seelsorger in der Justizvollzugsanstalt Kaisheim. Bausback an den Geehrten gerichtet: " Sie leisten einen wertvollen Beitrag, dass sich die Gefangenen nicht aus der christlichen Gemeinschaft ausgeschlossen fühlen. Ohne Zweifel waren Sie für viele Gefangene eine wertvolle Stütze während der harten Zeit des Strafvollzugs".

Herrn Martin Binder aus Raubling wird die Auszeichnung zuteil für seinen fast zwanzigjährigen Einsatz als Dozent im Bereich der Medienarbeit bei Justizseminaren und für die Organisation von Volontariatskursen des Bayerischen Rundfunks zum Thema Gerichtsberichtserstattung. "Den Vertretern der Justiz kommt im Rahmen der Presse- und Medienarbeit selbst eine hohe Verantwortung zu. Denn wer richtig verstanden werden will, muss sich auch verständlich ausdrücken. Und Verständnis ist die Grundlage des Vertrauens, das die Bürgerinnen und Bürger in unsere Justiz haben sollen. Für Ihren wertvollen Einsatz und für die Unterstützung hierbei danke ich Ihnen von ganzem Herzen!"

Herr Leitender Ministerialrat a.D. Dr. Helmut Palder aus Brannenburg wird für sein jahrzehntelanges Engagement in der Justiz geehrt. "Das Referat Internationale Beziehungen im Bayerischen Staatsministerium der Justiz war über zwei Jahrzehnte lang untrennbar mit Ihrem Namen verbunden. Als inoffizieller Außenminister der Bayerischen Justiz waren Sie es, der den Auf- und Ausbau der Auslandskontakte der Bayerischen Justiz maßgeblich beeinflusste. Sie haben sich hierbei insbesondere bei der Heranführung der mittelosteuropäischen Staaten an die Europäische Union große Verdienste erworben", so der Minister. "Sie prägen bis heute das Bild der Bayerischen Justiz im Ausland. Diese Leistung verdient unser aller Respekt und ich kann Ihnen nur von ganzem Herzen dafür danken!" 

 
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