Mittwoch, 25. April 2018


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So bewegt sich Bayern

Neuer LGL-Gesundheitsreport "Körperliche und sportliche Aktivität" liefert Zahlen zum Bewegungsverhalten der Menschen in Bayern

Erlangen, (lifePR) - In Bayern ist knapp die Hälfte der Erwachsenen pro Woche mindestens 2,5 Stunden gesundheitsfördernd körperlich aktiv. Sie erreichen damit die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene Mindestzeit für Bewegung. Über 75 % der Mädchen betreiben Sport außerhalb von Schule und Kindergarten, bei den Jungen sind es knapp 80 %. Bei den Mädchen bevorzugt knapp ein Drittel Gymnastik/Tanz, gefolgt von Turnen und Schwimmen. Mehr als die Hälfte der Jungen, die sportlich aktiv sind, spielt Fußball. Diese und weitere Daten hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) im neuen Gesundheitsreport 2/2017 „Körperliche und sportliche Aktivität“ veröffentlicht.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte: „Bewegung ist ein elementarer Baustein für die Gesundheitsvorsorge- in jedem Alter! Unser Ziel ist es, die Menschen in Bayern bei einer gesundheitsförderlichen Lebensweise zu unterstützen. Diese Botschaft liegt auch unserem Bayerischen Präventionsplan zugrunde. Einen Beitrag dazu leisten die Schwerpunktkampagnen – aktuell zur Seniorengesundheit – mit denen wir gezielt über Gesundheitsförderung und Prävention informieren."

„Regelmäßige körperliche Aktivität ist ein Schutzfaktor bei der Vorbeugung zahlreicher Erkrankungen. Schon kurze Bewegungsphasen sind gesundheitsförderlich.“, sagt Dr. Andreas Zapf, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).

Personen aus den unteren Sozialstatusgruppen bewegen sich etwas weniger als Personen aus den oberen Sozialstatusgruppen (Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell“ (GEDA) 2014/2015 des Robert Koch-Instituts). Viele Erwachsene verbringen über Jahrzehnte einen großen Teil des Tages am Arbeitsplatz und üben dort sitzende oder andere Tätigkeiten mit wenig Bewegung aus. Laut GEDA-Studie gaben 49 % der Männer und 45 % der Frauen in Bayern im Erwerbsalter an, während der Arbeit vorwiegend zu sitzen oder zu stehen. Verhaltensbezogene Angebote, z. B. von Krankenkassen oder Volkshochschulen, werden bisher bevorzugt von Frauen, häufig aus der Mittelschicht, angenommen. Verhältnispräventive Maßnahmen, z. B. eine Wohnumgebung, die bewegungsfördernd gestaltet ist, aber auch Angebote in der Schule oder am Arbeitsplatz, sind ein Ansatz, um verschiedene Bevölkerungsgruppen zu erreichen.

Gesundheitsbehörden sind gesetzlich verpflichtet, die Gesundheit der Bevölkerung zu beobachten und zu bewerten. Für Bayern übernimmt das LGL diese Aufgabe in Abstimmung mit dem zuständigen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP). Die Daten sind die Basis für Präventionsmaßnahmen und Gesundheitsförderung.

Der Gesundheitsreport ist unter dem folgenden Link zu finden: https://www.lgl.bayern.de/publikationen/doc/gesundheitsreport_2017_02.pdf.

Weitere Gesundheitsreporte und Informationen zur Gesundheit der bayerischen Bevölkerung veröffentlicht das LGL unter www.lgl.bayern.de/publikationen.

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