Samstag, 23. September 2017


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Bayerische Versorgungskammer unterzeichnet Charta der Vielfalt

München, (lifePR) - Am 10. März 2010 unterzeichnete die Bayerische Versorgungskammer (BVK) die "Charta der Vielfalt" und bekennt sich somit zu mehr Toleranz, Vielfalt und Fairness in der Arbeitswelt. Ziel ist die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur. Die feierliche Übergabe der Urkunden für 30 Unternehmen und Institutionen aus dem Großraum München durch Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer fand im Haus der Bayerischen Wirtschaft statt. Vorstandsvorsitzender der BVK Lothar Panzer resümierte: "Vielfalt fördert die Kreativität" und unterstrich, dass die Bayerische Versorgungskammer hier gerne ein Beispiel für andere sein möchte. "Wir haben bereits zahlreiche Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern und schwerbehinderter Menschen implementiert".

Mit der Unterzeichnung der Charta verpflichtet sich die BVK, Vielfalt anzuerkennen und wertzu-schätzen sowie ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Dies soll allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Kundinnen und Kunden zugutekommen - unabhängig von Geschlecht, Rasse, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinde-rung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Vielfalt hat viele Facetten. Auch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und die EU-Richtlinie zur Gleichbehandlung im Bereich der Be-schäftigung verfolgen das Ziel, Benachteiligungen aufgrund dieser Aspekte zu verhindern oder zu beseitigen. Wirtschaftlicher Erfolg hängt maßgeblich vom Erkennen und Nutzen der vorhandenen Vielfalt ab.

87 Prozent der bisherigen Charta-Unterzeichner haben festgestellt, dass aktives Diversity Mana-gement Innovation und Kreativität steigert und damit erheblichen Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg hat: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich akzeptiert und wertgeschätzt fühlen, sind deutlich leistungsfähiger. Gemischt zusammengesetzte Teams kommen häufig zu innovativeren und kreativeren Problemlösungen als homogene Gruppen. Menschen, die in anderen Ländern und Kulturen ausgebildet wurden, bringen neue Perspektiven ins Unternehmen. Diese Aspekte sind besonders in der Wirtschaftskrise wichtig, aber auch im Hinblick auf den drohenden Fachkräfte-mangel. Erschwerend kommt für die öffentliche Verwaltung hinzu, dass die Gehälter nicht mit den Einkommensmöglichkeiten für hochqualifizierte Fachkräfte in der Wirtschaft mithalten werden. Die Globalisierung und der demographische Wandel stellen Deutschland vor komplexe Herausforderungen. Der Erfolg wird künftig noch stärker von der Einbeziehung von Vielfalt abhängen.

Die "Charta der Vielfalt" ist eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen. Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, befürwortet und unterstützt die Initiative. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin. Die "Charta der Vielfalt" wurde von Daimler, der Deutschen BP, der Deutschen Bank und der Deutschen Telekom im Dezember 2006 ins Leben gerufen. Mehr als 700 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sind ihr bereits beigetreten. Kontinuierlich kommen neue Unterzeichner hinzu.

Als größte öffentlich-rechtliche Versorgungsgruppe Deutschlands ist die Bayerische Versorgungskammer ein Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum für berufsständische und kommunale Altersversorgung. Sie führt als Oberbehörde im Ressort des Bayerischen Staatsministeriums des Innern gemeinschaftlich die Geschäfte von zwölf rechtlich selbständigen berufsständischen und kommunalen Altersversorgungseinrichtungen mit insgesamt ca. 1,7 Mio. Versicherten, ca. 3,2 Mrd. € jährlichen Beitrags- und Umlageeinnahmen und ca. 2 Mrd. € jährlichen Rentenzahlungen. Sie managt für alle Einrichtungen zusammen ein Kapitalanlagevolumen von derzeit ca. 45 Mrd. €. Die BVK beschäftigt rund 1 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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