Donnerstag, 26. April 2018


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Am 5. September 2012 ist "Weltkopfschmerztag"

Zu viel Schmerzmittel können Kopfschmerzen auslösen / Apotheker in Bayern beraten

München, (lifePR) - Am 5. September 2012 ist Weltkopfschmerztag. Fast jeder Mensch leidet ab und zu an Kopfschmerzen. Fachleute unterscheiden zwischen 200 Formen verschiedener Kopfschmerzarten, deshalb ist es nicht immer ratsam, sofort irgendeine Tablette einzunehmen. Oft reicht eine sanftere Methode aus, um die Schmerzen zu vertreiben, manchmal muss aber auch dringend ein Arzt aufgesucht werden. Wir haben mit Apotheker Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern über das Problem "Kopfschmerzen" gesprochen.

Wem der Schädel brummt, der greift häufig ganz automatisch zur Kopfschmerztablette. Ist das ratsam?

Schmitt: Kopfschmerzen, die nur ab und zu auftreten, zumal wenn sie auf eine Erkältung oder eine durchzechte Nacht zurückzuführen sind, sind in der Regel harmlos. Sie können mit einem rezeptfreien Medikament aus der Apotheke behandelt werden. Kommen Kopfschmerzen aber häufiger vor, oder verstärkt sich ein bekannter Kopfschmerz, dann muss unbedingt ein Arzt klären, ob dahinter eine Erkrankung steckt. Sofort in die Hand des Arztes gehören auch Kopfschmerzen, die mit Lähmung, Sprach- oder Sehstörungen einhergehen. Schwangere und stillende Frauen sollten sich in jedem Fall vor der Einnahme von Schmerztabletten bei einem Arzt oder Apotheker informieren und auch Kinder sollten keine Schmerzmittel nehmen, wenn der Arzt sie nicht verordnet hat.

Haben rezeptfreie Kopfschmerztabletten Nebenwirkungen?

Schmitt: Ja, auch rezeptfreie Schmerzmittel haben, wie alle Medikamente, Risiken und Nebenwirkungen. Kurzfristig eingenommen sind rezeptfreie Schmerzmittel meist gut verträglich, solange Dosierungsempfehlungen und Gegenanzeigen beachtet werden. Als Faustregel kann man sich vielleicht Folgendes merken: Schmerzmittel sollte man nicht häufiger als zehnmal im Monat und nicht länger als drei Tage hintereinander einnehmen, denn auch zu häufig eingenommene Schmerzmittel können die Ursache für Kopfschmerzen sein.

Schmerztabletten gehen außerdem auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten ein, das heißt, manchmal vertragen sich die Wirkstoffe der Schmerzmittel nicht gut mit den Inhaltsstoffen anderer Medikamente, die man gerade einnimmt: Beispielsweise können Schmerzmittel bei längerer Einnahme die Wirkung von Blutdrucksenkern verringern oder Präparate mit ASS den blutzuckersenkenden Effekt mancher Antidiabetika verstärken.

Daher ist es sinnvoll, der Apothekerin oder dem Apotheker eine Liste aller aktuellen Medikamente zu geben, die man einnimmt. So kann man sicher sein, dass man genau die richtigen Schmerzmittel bekommt.

Nicht jeder will bei Kopfschmerzen gleich eine Tablette nehmen.
Können Sie Hausmittel empfehlen?

Schmitt: Gegen Kopfschmerzen gibt es verschiedene Hausmittel. Beispielsweise können ein Eisbeutel auf Stirn, Schläfen oder Nacken oder einfach ein Spaziergang an der frischen Luft ausreichen. Verdünntes Pfefferminzöl aus der Apotheke auf der Stirn kühlt und hilft über manche Kopfschmerzen hinweg. Manchmal ist die Ursache für Kopfschmerzen auch eine Verspannung der Nackenmuskulatur. In diesem Fall kann eine Nacken- oder Schläfenmassage sehr wohltuend sein. Außerdem sollte man immer genug trinken, denn auch wer zu wenig trinkt, kann Kopfschmerzen provozieren. Ich rate deshalb, täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser, Tee oder Schorlen zu trinken. Auch der Verzicht auf Alkohol, Rauchen und zu viel Kaffee, vor allem aber eine regelmäßige Lebensführung mit gleichmäßigem Schlaf-Wach-Rhythmus können zu einer Lösung des Problems beitragen. Gegen Migräne helfen Dunkelheit und Ruhe. Bei wiederkehrenden Schmerzen können Entspannungstechniken wie Autogenes Training helfen.

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