Freitag, 15. Dezember 2017


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Tagung über „Bräuche : Medien : Transformationen“

Wie beeinflussen sich Bräuche und Medien wechselseitig? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Tagung, die vom 26. bis 28. April 2012 an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften stattfindet

München, (lifePR) - Die Tagung reflektiert die immense Bedeutung, die "neue" Medien mit ihren nahezu unbegrenzten Möglichkeiten zur vernetzten Kommunikation für Bräuche und Rituale haben. Es geht aber auch um "klassische" Medien und historische Dimensionen der medialen Präsenz von Bräuchen. Wie werden Bräuche in Medien (re-)präsentiert? Wie wirken mediale Diskurse auf Brauchpraxen zurück und verändern diese? Entstehen durch mediale Vermittlung auch "neue" Bräuche und Rituale? Die Tagungsbeiträge spüren diesen Fragen anhand ganz unterschiedlicher Beispiele nach, vom venezianischen Karneval bis zum sorbischen Zapust, vom Junggesellenabschied bis zum rituellen Drehtanz.

Die Veranstaltung, die vom Institut für Volkskunde der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften organisiert wird, steht in der Tradition der alle zwei Jahre stattfindenden Tagungen der volkskundlichen Landesstellen und außeruniversitären regional orientierten volkskundlichen Forschungsinstitutionen, die innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv) in einer Arbeitsgemeinschaft organisiert sind.

Ausführliches Tagungsprogramm: www.badw.de/aktuell/
Tagungsorganisation: Dr. Gabriele Wolf, Institut für Volkskunde der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Tagungsort: Bayerische Akademie der Wissenschaften, Phil.-hist. Sitzungssaal, 1. Stock, Alfons-Goppel-Str. 11, 80539 München
Anmeldung: post@volkskunde.badw.de oder Tel. 089/51 55 613

Bayerische Akademie der Wissenschaften

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften, gegründet 1759, ist eine der größten und ältesten Akademien in Deutschland. Sie ist zugleich Gelehrtengesellschaft und Forschungseinrichtung von internationalem Rang. Mit rund 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreibt sie Grundlagenforschung in den Geistes- und Naturwissenschaften. Der Schwerpunkt liegt auf langfristigen Vorhaben, die die Basis für weiterführende Forschungen liefern und die kulturelle Überlieferung sichern. Sie ist ferner Trägerin des Leibniz-Rechenzentrums, eines der größten Supercomputing-Zentren Deutschlands, und des Walther-Meißner-Instituts für Tieftemperaturforschung. Seit 2010 betreibt sie ein Förderkolleg für den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs in Bayern.

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