Mittwoch, 22. November 2017


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Podiumsdiskussion: "Europa - ein Erfolgsmodell? Visionen versus Krisen"

Über die Zukunft Europas diskutieren am Montag, 30. September 2013 renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen einer Podiumsdiskussion in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

München, (lifePR) - Europa ist ein Bündnis aus derzeit 28 Staaten, die in der Vergangenheit immer wieder Krieg gegeneinander führten und heute als enge politische Partner friedlich zusammenleben. Genau für diese große europäische Idee einer Friedens- und Wertegemeinschaft wurde die Europäische Union 2012 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Dies geschah zu einer Zeit, als Europa bereits tief in der Krise steckte und sich eine allgemeine Europamüdigkeit unter den eigenen Bürgerinnen und Bürgern breitmachte. Vor diesem Hintergrund war der Preis nicht nur Ehrung, sondern gleichzeitig auch Ermutigung und Ermahnung, am europäischen Gedanken festzuhalten und Europa als Erfolgsmodell weiterzuentwickeln.

Nachdem Europa im Zuge der Finanzkrise oft nur noch als Wirtschafts- und Währungsunion gesehen wird, richtet die Podiumsdiskussion ihren Fokus bewusst auf die Frage nach einer europäischen Identität. Gibt es diese überhaupt? Und wenn ja, wodurch zeichnet sie sich aus? Aus Sicht renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen wir möglichst breit und kontrovers über die Zukunft Europas und seine Rolle in der Welt diskutieren. Dabei gehen wir u. a. der Frage nach, ob bzw. wie Europa als Strategiegemeinschaft nicht nur die aktuelle Schulden-, sondern auch die Vertrauenskrise meistern und die bestehende Zerrissenheit überwinden kann.

Es diskutieren:

Prof. Dr. Claus Leggewie, Professor für Politikwissenschaft und Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) Essen. Er ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen. 2012 erschien sein Buch "Zukunft im Süden. Wie die Mittelmeerunion Europa wiederbeleben kann".

Prof. Dr. Jutta Limbach, Rechtswissenschaftlerin und ehemalige Professorin an der Freien Universität Berlin, war von 1994 bis 2002 Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts und von 2002 bis 2008 Präsidentin des Goethe-Instituts. Sie war Mitglied zweier europäischer Kommissionen.

Prof. Dr. Werner Weidenfeld ist seit 1995 Direktor des Centrums für angewandte Politikforschung (C∙A∙P) an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2012 wurde er von der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste, Salzburg, zum Rektor der Alma Mater Europaea ernannt.

Prof. Dr. Andreas Wirsching ist seit 2011 Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin sowie Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Moderation:

Kurt Kister ist seit 1983 bei der Süddeutschen Zeitung. Dort war er u. a. Ressortleiter der Seite Drei, Amerika-Korrespondent sowie Leiter der Berliner Redaktion, seit 2011 ist er Chefredakteur. Für seine journalistische Tätigkeit erhielt er u. a. den Egon-Erwin-Kisch-Preis und den Henri Nannen Preis.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "aktuell & kontrovers. Akademie im Dialog", mit der die Bayerische Akademie der Wissenschaften den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit fördert. Moderierte, hochkarätig besetzte Podiumsdiskussionen beleuchten aktuelle Themen und brisante Zukunftsfragen aus Wissenschaft und Forschung.

Podiumsdiskussion: „Europa – ein Erfolgsmodell? Visionen versus Krisen“
Termin: Montag, 30. September 2013, 18.00 bis 19.30 Uhr
Ort: Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Str. 11,
80539 München, Plenarsaal, 1. Stock
Informationen und Programm: www.badw.de/aktuell
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Wenn Sie an einem Interviewtermin mit den Experten am Tag der Veranstaltung interessiert sind, wenden Sie sich bitte an die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Bayerische Akademie der Wissenschaften

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften, gegründet 1759, ist eine der größten und ältesten Akademien in Deutschland. Sie ist zugleich Gelehrtengesellschaft und Forschungseinrichtung von internationalem Rang. Mit rund 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreibt sie Grundlagenforschung in den Geistes- und Naturwissenschaften. Der Schwerpunkt liegt auf langfristigen Vorhaben, die die Basis für weiterführende Forschungen liefern und die kulturelle Überlieferung sichern. Sie ist ferner Trägerin des Leibniz-Rechenzentrums, eines der größten Supercomputing-Zentren Deutschlands, und des Walther-Meißner-Instituts für Tieftemperaturforschung. Seit 2010 betreibt sie ein Junges Kolleg für den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs in Bayern.

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