Mittwoch, 22. November 2017


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Im Dialog mit Richard Strauss: Drei musikalische Abende

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften lädt zusammen mit der Bayerischen Akademie der Schönen Künste im Mai bis Juli 2012 zu drei musikalischen Richard-Strauss-Abenden ein

München, (lifePR) - Mit der kritischen Ausgabe der Werke von Richard Strauss gelang es der Bayerischen Akademie der Wissenschaften im vergangenen Jahr, ein musikeditorisches Großprojekt auf den Weg zu bringen. Die neu an der LMU München unter der Leitung des Musikwissenschaftlers Hartmut Schick gegründete Forschungsstelle erarbeitet das auf 25 Jahre angelegte Vorhaben. Ziel ist die erstmalige historisch-kritische Edition sämtlicher Bühnen- und Orchesterwerke, Lieder und Kammermusikwerke des Komponisten Richard Strauss. Neben gut 50 großen Partiturbänden samt kritischem Apparat, deren Ergebnisse unmittelbar in die Musikpraxis einfließen sollen, werden auch Textbände erscheinen und die Werkentstehung, Aufführungs- und Rezeptionsgeschichte durch Quellenzeugnisse veranschaulichen.

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften nimmt das erfolgreich gestartete Projekt zum Anlass, im Frühsommer 2012 gemeinsam mit der Bayerischen Akademie der Schönen Künste drei Abende zu Richard Strauss zu veranstalten, die in je verschiedener Weise Wort und Musik kombinieren. Immerhin prägte der 1864 in München geborene und 1949 in Garmisch gestorbene Komponist, der zu den Begründern der musikalischen Moderne gehörte, die Musik des 20. Jahrhunderts wie wenige andere. Bekannte Phänomene wie Strauss' faszinierende Korrespondenz mit seinem Hauptlibrettisten Hofmannsthal werden ebenso thematisiert wie die kaum bekannte Umarbeitung der "Salome" zu einer französischen Oper, bei der Romain Rolland mitwirkte, und der satirische Liederzyklus "Krämerspiegel", in dem sich Strauss auch komponierend als Vorkämpfer für ein besseres Urheberrecht zeigt und den Musikverlegern den Kampf ansagt.

Bayerische Akademie der Wissenschaften

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften, gegründet 1759, ist eine der größten und ältesten Akademien in Deutschland. Sie ist zugleich Gelehrtengesellschaft und Forschungseinrichtung von internationalem Rang. Mit rund 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreibt sie Grundlagenforschung in den Geistes- und Naturwissenschaften. Der Schwerpunkt liegt auf langfristigen Vorhaben, die die Basis für weiterführende Forschungen liefern und die kulturelle Überlieferung sichern. Sie ist ferner Trägerin des Leibniz-Rechenzentrums, eines der größten Supercomputing-Zentren Deutschlands, und des Walther- Meißner-Instituts für Tieftemperaturforschung. Seit 2010 betreibt sie ein Förderkolleg für den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs in Bayern.

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