Samstag, 18. August 2018


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Gute Auftragslage im badischen Holzbaugewerbe

Situation im Bereich Modernisierung und Sanierung weiter sehr günstig

Titisee-Neustadt, (lifePR) - Die Unternehmen des badischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes bewerten ihre Auftragslage nach wie vor überwiegend als gut. "Erfreulich sind insbesondere die sehr hohen Auftragsbestände im Ein- und Zweifamilienhausbau sowie im Bereich Modernisierung und Sanierung", stellte Verbandspräsident Rolf Kuri anlässlich der Präsidial- und Obermeistertagung von Holzbau Baden am 22./23. November 2013 in Titisee-Neustadt fest.

Wie eine Erhebung von Holzbau Baden im Oktober 2013 ergab, stellt sich die Situation im Ein- und Zweifamilienhausbau vor dem Hintergrund des sehr niedrigen Zinsniveaus sowie der stabilen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung derzeit günstig dar. In diesem Bereich bezeichnen 59 Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen ihre Auftragsbestände als "verhältnismäßig groß" oder "ausreichend". Im Mehrfamilienhausbau liegt dieser Anteil bei 43 Prozent.

Im Gegensatz zum Wohnungsbau ist die Auftragssituation im Wirtschaftsbau und öffentlichen Hochbau spürbar schwächer. In diesen Bereichen klagen 71 Prozent bzw. 86 Prozent der befragten Unternehmen über zu geringe Auftragsbestände. Grund für die rückläufige Nachfrage im Wirtschaftsbau ist unter anderem das in diesem Jahr relativ geringe Wachstum des Bruttoinlandsprodukts. Der öffentliche Bau leidet unter den Spar- und Konsolidierungsmaßnahmen bei Bund, Land und Gemeinden. Zu kämpfen haben die Holzbauunternehmen spartenübergreifend mit der weiterhin schlechten Zahlungsmoral vieler Auftraggeber.

Gute Konjunktur beim Bauen im Bestand

Konjunkturlokomotive für das Holzbaugewerbe ist nach wie vor das Bauen im Bestand. In dieser Sparte bezeichnen jeweils 47 Prozent der Betriebe ihre Auftragsbestände als verhältnismäßig groß oder ausreichend. Nur 6 Prozent der Firmen melden zu geringe Auftragsbestände. "Die hohen Anforderungen der Energieeinsparverordnung sowie die Perspektive langfristig steigender Energiepreise haben zur Folge, dass vor allem in der energetischen Aufrüstung von Gebäuden eine hohen Nachfrage herrscht", erklärte Kuri.

Angesichts der alles in allem stabilen Konjunktur klagen 33 Prozent der Betriebe über einen Arbeitskräftemangel bei Facharbeitern. Vor diesem Hintergrund setzt Holzbau Baden gemeinsam mit der Bauwirtschaft Baden-Württemberg umfangreiche Maßnahmen des Nachwuchsmarketings um.

Ermittelter Stundenverrechungssatz als Grundlage für Angebote

Erörtert wurden bei der Tagung die Ergebnisse des Betriebsvergleichs, der von den Holzbauverbänden bundesweit durchgeführt worden ist, um den Mitgliedern wichtige betriebswirtschaftliche Vergleichsdaten zur Verfügung zu stellen. Ermittelt wurde ein Stundenverrechnungssatz von 47,67 Euro inklusive des erforderlichen Zuschlags für Wagnis und Gewinn. "Dieser Betrag sollte von den Mitgliedern bei ihren Kalkulationen und Angeboten mindestens zugrunde gelegt werden", mahnte Präsident Kuri. Nur so könnten die Betriebe auf Dauer ihr Überleben sichern.

Präventionskampagne "Zimmerer bleiben oben"

Ein Schwerpunktthema bildete die Präventionskampagne "Zimmerer bleiben oben". Bernhard Arenz und Thomas Köngeter von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft informierten die Teilnehmer über die von den Holzbauverbänden und der Berufsgenossenschaft gemeinsam geplante Kampagne zur Verbesserung der Arbeitssicherheit im Holzbau. Im kommenden Jahr soll durch umfassende Information der Mitgliedsbetriebe über einfach umzusetzende Arbeitssicherheitsmaßnahmen eine deutliche Verringerung der Unfallschäden erreicht werden.

In einem weiteren Vortrag referierte Harald Schröer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutsch Baugewerbes, über aktuelle tarifpolitische Themen. Im Einzelnen ging es um die Themen Mindestlöhne, Strategien zur Fachkräftesicherung, Weiterentwicklung der tariflichen Altersversorgung und flexibler Altersübergang.

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