Vorhofflimmern

Wenn das Herz aus dem Takt gerät

(lifePR) ( Berlin, )
Freude, Ärger, körperliche Anstrengungen - es gibt viele Gründe, weshalb ein Herz gelegentlich schneller schlagen kann. "Ein beschleunigter Herzschlag ist in der Regel kein Grund zur Besorgnis. Vorsicht ist nur dann geboten, wenn Betroffenen dabei schwindlig oder übel wird. Auch wenn das Herz ohne erkennbaren Anlass plötzlich zu rasen beginnt, sollte ein Arzt die Ursache abklären", sagt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der BARMER GEK anlässlich der im November stattfindenden Herzwochen. In manchen Fällen sind solche Herzrhythmusstörungen die Folge einer bislang unbemerkten Herzkrankheit.

Weit verbreitet: Vorhofflimmern

Die häufigste Herzrhythmusstörung ist das sogenannte Vorhofflimmern. Laut Deutscher Herzstiftung sind in Deutschland über eine Million Menschen betroffen. Vorhofflimmern selbst ist meist nicht lebensbedrohlich, kann jedoch erhebliche gesundheitliche Folgen haben. "Das Flimmern führt dazu, dass sich die Vorhöfe nicht mehr komplett zusammenziehen. So kommt es zur Verminderung der Fließgeschwindigkeit des Blutes sowie zur Bildung und Ablagerung von Blutgerinnseln. Hierdurch erhöht sich das Risiko für einen Schlaganfall", so Marschall. Um dem vorzubeugen, ist es wichtig, Vorhofflimmern frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Die Diagnose erfolgt normalerweise über ein EKG, weitere Untersuchungen klären die Ursache für das Flimmern. Werden die Herzrhythmusstörungen durch eine Grunderkrankung wie einen Herzklappenfehler, verengte Blutgefäße oder eine Schilddrüsenüberfunktion ausgelöst, kann durch eine ursächliche Behandlung wie etwa eine Operation auch die Rhythmusstörung therapiert werden.

Einfache Prävention

Mit dem vielzitierten gesunden Lebensstil kann laut Marschall jeder eine Menge dazu beitragen, das persönliche Risiko für Herzrhythmusstörungen zu minimieren. Dazu zählen vor allem eine ausgewogene Ernährung, regelmäßiger Sport, das Reduzieren von Übergewicht und der Verzicht auf das Rauchen. Außerdem empfiehlt Marschall, regelmäßig den Blutdruck zu kontrollieren und einen möglichen Diabetes gut einzustellen.
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