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Pressemitteilung BoxID: 382644 (Bankhaus Ellwanger & Geiger AG)
  • Bankhaus Ellwanger & Geiger AG
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Schwellenländer rücken zunehmend in Fokus

E&G über Chancen und Risiken von Aktieninvestments

(lifePR) (Stuttgart, ) Die Liquiditätsflut durch die Zentralbanken sowie damit einhergehenden Hoffnungen auf das Ausbleiben einer deutlichen Wachstumsverlangsamung haben den Aktienkursen in den vergangenen Monaten trotz Ängsten um Spanien geholfen. Allerdings bleiben die ungelösten, gewaltigen Probleme im Euroraum und die selektiven Rückgänge der Unternehmensergebnisse Risiken, so die Kapitalmarktexperten von ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers.

Die von Analysten berechneten Gewinnschätzungen gehen angesichts der Wachstumsschwäche in den Industrieländern oftmals von zu hohen Unternehmenserträgen aus. Andererseits sind Aktienanlagen bei den extrem tiefen Zinsen am Geld- und Kapitalmarkt zu bewertungstechnisch sehr attraktiven Anlagen geworden. Außerdem macht der zunehmende Anlagenotstand gerade die Dividendenrenditen vieler Aktien außerordentlich attraktiv. Diese unter Diversifikationsüberlegungen bei vielen langfristig orientierten Anlegern stattfindende Hinwendung zu Aktien wird phasenweise immer wieder durch das unsichere konjunkturelle Umfeld unterbrochen und führt dann zu vorübergehenden Kurseinbrüchen. "In solche Schwächeanfälle hinein sollte gekauft werden", sagt Helmut Kurz von ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers. "Nach den jüngsten Kursanstiegen an den Kapitalmärkten ist die Anlegerstimmung zu optimistisch beziehungsweise unvorsichtig geworden."

Länderrisiken in Europa bieten auch Chancen

Angesichts der noch negativen Stimmung gegenüber den europäischen Problemländern ergeben sich auf dem niedrigen Kursniveau immer wieder Chancen, die es unter taktischen Gesichtspunkten zu nutzen gilt. Umgekehrt wird die ausgeprägte Abhängigkeit vieler deutscher Unternehmen vom Export durch die Schwäche ihrer Zielmärkte in Europa gefährlich für deren Ertragslage. Die Schwächen in der Autoindustrie sind hier ein Vorbote für diese generellen Risiken. "Auch eine zunehmende Steuerbelastung wie sie sich nach den Wahlen 2013 wahrscheinlich abzeichnet, dürfte den Trend, deutsche Aktien in Europa zu favorisieren früher oder später gefährden", sagt Kurz.

Höhere Gewichtung von Aktien in Schwellenländern

Aufgrund der ungelösten Verschuldungsproblematik und der zunehmenden Staatseingriffe in den Industrieländern sollten Investoren wie bei anderen Vemögensklassen auch bei Aktien, Anlagen in Schwellenländern viel höher als früher gewichten. "Die extrem lockere Geldpolitik in den Industrieländern spült sehr viel Liquidität in diese Länder, welche auch aus demographischen Gründen präferiert werden sollten", erklärt Kurz. "Die Bewertungen sind ebenfalls attraktiv."

Bei den vorliegenden Informationen handelt es sich um allgemeine Informationen, nicht um eine Anlageberatung oder Empfehlung oder eine Finanzanalyse. Für eine individuelle Anlageempfehlung oder Beratung stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung.