Nachlassende Zinsängste

Die Marktmeinung aus Stuttgart von Michael Beck

(lifePR) ( Stuttgart, )
War das nun gut oder schlecht, dass in den USA im letzten Monat weitaus weniger neue Arbeitsplätze geschaffen worden sind als erwartet? Eigentlich ist das ja kein gutes Zeichen für die weitere konjunkturelle Entwicklung in den USA. Die Aktienmärkte freut es allerdings, da dadurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die erste Leitzinserhöhung in den USA nach hinten verschoben wird. In dieser Gemengelage schafft es der Dax immer wieder, seinen Rekordstand um ein paar Punkte nach oben zu schrauben und in der Tendenz die 12.000-Punkte-Marke zu verteidigen. Der Euro, der in den letzten fünfzehn Monaten fast 25 Prozent verloren hat, kann etwas "verschnaufen" und hat seinen freien Fall abgebremst. Für eine nachhaltige Erholung des Euro fehlt jedoch die Grundlage, da die Zinsdifferenz zu den USA unverändert groß ist und die Leitzinserhöhung zwar nach hinten verschoben werden könnte, aber im Grundsatz nach wie vor im Raum steht.

Solange nun der Euro auf seinem tiefen Niveau verharrt und die Ölpreise so günstig bleiben, dürften auch die Aktienmärkte in Deutschland und Europa unterstützt bleiben. Erst wenn sich diese "Großwetterlage" zu ändern beginnt, könnte es zu höheren Volatilitäten beziehungsweise Korrekturen an den Aktienmärkten kommen. Ein eventueller Austritt Griechenlands ist zwar nicht in den Kursen enthalten, dessen Auswirkungen dürften aber von der EZB zumindest kurzfristig in Schach gehalten werden können.

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