Samstag, 21. Oktober 2017


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Ist die Aktie ein Muss?

E&G über Chancen und Risiken von Aktieninvestments

Stuttgart, (lifePR) - Die Kursschwankungen an den Kapitalmärkten haben die Anleger verunsichert. Dabei können sie noch immer von Rekorddividenden profitieren und die niedrigen Zinsen umgehen. Langfristige Investitionen in Aktien bieten mehr Chancen als Risiken, so die Kapitalmarktexperten von ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers.

Über einen Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren haben sich Aktien in der Vergangenheit nahezu immer ausgezahlt: Untersucht man Aktieninvestments (Einmalanlage) in die Dax-30-Unternehmen auf 10-Jahressicht, zeigt sich, dass es lediglich bei unter zehn Prozent aller möglichen Zeiträume seit 1970 zu Verlusten geführt hätte.

"Die Deutschen scheuen die Aktie und leben lieber mit Nullzinsen", sagt Andreas Rapp, Leiter Private Banking bei ELLWANGER & GEIGER. "Ab einem gewissen Vermögen gehören Aktien allerdings in ein diversifiziertes Portfolio, da sie längerfristig die erfolgreichste Anlageklasse sind."

Um das Verlustrisiko eines Portfolios zu minimieren, zahlt sich Durchhaltevermögen aus. So trägt eine Verlängerung des Anlagehorizonts dazu bei, die Wahrscheinlichkeit eines Kapitalverlusts zu minimieren. Eine Betrachtung der jährlichen Wertentwicklung des Dax macht deutlich: Wer seit 1970 in den deutschen Leitindex investierte (Einmalanlage) und den Aktien mindestens 14 Jahre treu blieb, hat am Ende einen Gewinn erzielt.

Entscheidend ist zudem eine richtige Diversifizierung des Portfolios: "Allein durch die Beimischung einer weiteren Anlageklasse wird das Depot weniger anfällig gegenüber kurzfristigen Kursschwankungen", sagt Rapp. Durch die beispielhafte Aufteilung des Anlagevermögens auf 60 Prozent Aktien (Dax) und 40 Prozent deutsche Anliehen (REX) kommt es in keinem 10-Jahreszeitraum zu Verlusten. Die Erkenntnis, dass sich aus der zugegebenermaßen wenig raffinierten Kombination von deutschen Aktien und deutschen Anleihen bereits eine erhebliche Risikoreduzierung ergibt, lässt jedoch den Schluss zu, dass die Beimischung weiterer Anlageklassen zu einer Verstetigung der Renditen führt. Hier kommen internationale Aktien- und Rentenmärkte ebenso wie Gold, Immobilien oder andere Anlageklassen in Betracht.

Hinweise:

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