Montag, 20. Februar 2017


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Das Jahr 2009 war besser als der Ruf, der ihm vorauseilte

ELLWANGER & GEIGER mit einer Prognose für das Jahr 2010

(lifePR) (Stuttgart, ) Wer hätte das gedacht: Noch vor einem Jahr schien es, als kenne die Weltwirtschaft nur noch einen Weg und zwar den nach unten. Doch dann haben sich die Indikatoren recht schnell erholt, so dass die Anlageergebnisse für das Jahr 2009 sogar die Erwartungen übertreffen. Zusätzlich haben Industrieaufträge und Produktion ihre Tiefstände überwunden und positive Reaktionen der Aktienmärkte hervorgerufen. Dennoch blicken ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers aus Stuttgart mit Vorsicht auf das Jahr 2010.

So ist beispielsweise das Niveau, auf dem sich die deutsche Wirtschaft momentan befindet, für viele Unternehmen einfach nicht ausreichend. Nie zuvor ist das deutsche Bruttosozialprodukt innerhalb eines Jahres um knapp fünf Prozent zurückgegangen. Bis die deutsche Wirtschaftsleistung wieder das Niveau von 2008 erreicht, werden noch einige Jahre vergehen. Darüber, wie viele es sein werden, herrscht Uneinigkeit unter den Wirtschaftsexperten, weil nicht absehbar ist, wie die Märkte auf ein Abflachen der Erholungskurve reagieren werden.

ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers erwarten für den Beginn des Jahres zunächst einen fortgesetzten Erholungstrend. "Wir empfehlen dennoch eine konservative Gesamtausrichtung mit einer Cash-Quote von rund 35 Prozent, um die danach eintretenden Marktkorrekturen nutzen zu können", sagt Michael Beck, Leiter Portfoliomanagement bei ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers.

Rentenmarkt
Die Lage auf dem Rentenmarkt gestaltet sich ungleich schwieriger. Aufgrund der überbordenden Liquidität, den extrem niedrigen Leitzinsen und vor allem der umfangreichen Kaufprogramme von Staatsanleihen und Pfandbriefen durch die Zentralbanken in den USA, England und Kontinentaleuropa befinden sich die Kapitalmarktzinsen auf künstlich niedrigem Niveau. Trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage und nicht nachlassenden Inflationsbefürchtungen gaben die Anleihenkurse nicht entscheidend nach. Beck ergänzt: "Die Inflation wird unserer Meinung nach in den kommenden Monaten keine große Rolle spielen, da die Produktionskapazitäten nicht ausgelastet sind. Die Unternehmen besitzen in nächster Zeit kaum Spielraum für Preiserhöhungen." Außerdem bestünde auch von der Lohnseite her keine Gefahr der Inflation, weil die Arbeitslosenzahlen in 2010 voraussichtlich steigen werden. "Erst wenn sich ab 2011/ 2012 ein nachhaltiger, selbsttragender Aufschwung etabliert, werden durch Rohstoffpreiserhöhungen steigende Inflationsraten möglich", erläutert der Experte. Diesen könne jedoch durch die Beimischung von inflationsindexierten Anleihen begegnet werden. Die Laufzeitenstruktur sollte dafür im Durchschnitt zwei bis drei Jahre betragen, um das dann vorherrschende höhere Zinsniveau für Wiederanlagen nutzen zu können.

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