Samstag, 25. November 2017


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Abschluss der Jubiläums-Bachwoche

Ansbacher Musikfestspiele mit Auslastung von 85 Prozent

Ansbach, (lifePR) - Mit zwei ausverkauften Aufführungen der h-Moll-Messe ging am Wochenende die Bachwoche Ansbach zu Ende. Unter seinem Leiter Martin Lehmann sang der Windsbacher Knabenchor, es spielte das Freiburger Barockorchester. Rund 21.000 Besucher erlebten die Jubiläums-Bachwoche, bei der in zahlreichen Konzerten und Veranstaltungen an die Anfänge vor 70 Jahren erinnert wurde. Mit der Auslastung von 85 Prozent ist auch Intendant Dr. Andreas Bomba sehr zufrieden: „Genau wie 1947 so strömen auch heute noch unsere Gäste zahlreich und voller Freude zur Bachwoche. Hier in Ansbach können sie die besten Bach-Interpreten erleben und sich mit dem auseinandersetzen, was seit jeher der Mittelpunkt der Bachwoche ist: Bach und seine Musik“.

Internationale Größen der Klassik-Szene wie Jean-Guihen Queyras, Angela Hewitt, Isabelle Faust oder Piotr Anderszewski waren in Ansbach zu hören. Auch junge, herausragende Künstler wie die Sopranistin Anna Lucia Richter oder das Schumann Quartett begeisterten das Publikum. Das führende Ensemble der historischen Aufführungspraxis, das Freiburger Barockorchesters, musizierte bei insgesamt acht Konzerten der Bachwoche. Auch „500 Jahre Reformation“ wurde bei der Bachwoche thematisiert, so etwa in zwei Kantaten-Konzerten mit Hans-Christoph Rademann und seiner Gaechinger Cantorey.

Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Live-Übertragungen im Internet sorgten für eine große mediale Verbreitung der Bachwoche. Die beiden Aufführungen des Dresdner Kammerchores unter Hans-Christoph Rademann im Münster Heilsbronn (Heinrich Schütz‘ „Schwangengesang“) wurden für CD aufgenommen und schließen die Gesamtaufnahme aller Schütz-Werke ab.

Uraufgeführt wurde das Werk „Louhi“ vom finnischen Jazz-Gitarristen Kalle Kalima zusammen mit dem Ensemble Resonanz. Ferner gab es ein wissenschaftliches Symposium zu den Anfängen der Bachwoche, eine musikalische Landpartie sowie ein Mitsing-Konzert.

Einzigartig in der deutschen Festivallandschaft sind die musikpädagogischen Workshops der Bachwoche Ansbach. Eine Woche lang beschäftigten sich Kinder und Jugendliche von vier bis 18 Jahren aktiv mit Bachs Leben und Musik.

Ausblick auf 2019

Die nächste Bachwoche findet von 26. Juli bis 4. August 2019 statt. Mit der Veröffentlichung des Programms im Dezember 2018 können auch bereits Karten bestellt werden.

Die Bachwoche Ansbach zählt zu den ältesten und renommiertesten deutschen Musikfestspielen. Seit 1947 treffen sich Bachfreunde aus aller Welt, um sich ganz dem großen Komponisten und seinen Werken zu widmen. Trotz internationaler Musikstars haben sich die Festspiele stets ihre persönliche Atmosphäre im malerischen Stadtbild Ansbachs bewahrt. Viele Besucher kommen seit Jahrzehnten in die mittelfränkische Residenzstadt und geben ihre Bach-Begeisterung an nachfolgende Generationen weiter.

Zwei Drittel ihres Etats erwirtschaftet die Bachwoche durch den Verkauf der Eintrittskarten. Ideeller Kern ist der Verein der Freunde der Bachwoche e. V.; weitere Unterstützung erhält sie durch die Stadt Ansbach, den Freistaat Bayern, die Beauftragte für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt, vom Freistaat Bayern, der Bezirksregierung Mittelfranken sowie von regionalen Sponsoren.

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