Sonntag, 24. Juni 2018


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Kieferknochen unter Druck

Schonender Eingriff lindert Schmerzen bei Kiefergelenkarthrose

Berlin, (lifePR) - Unser Kiefergelenk bildet das kleinste Gelenk im menschlichen Körper, aber gleichzeitig auch das komplexeste. Durch Dreh- und Gleitbewegungen beim Sprechen und Kauen kommt es hier häufig zu Defekten, die ihren Ursprung in minimalen Positionsveränderungen finden. Verschleißerscheinungen - hervorgerufen durch mechanische Abnutzungen der knorpeligen Gelenkflächen - führen dann zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. "Blockaden können wir heutzutage jedoch mithilfe einer Kombination aus Schmerztherapie und der sogenannten Arthroskopie schonend behandeln", weiß Dr. Dr. Matthias Krause, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit Spezialisierung auf plastische und rekonstruktive Operationen in Berlin, der das Verfahren der Kiefergelenk-Arthroskopie bisher als Einziger in der Region anwendet. Auf diese Weise lässt sich beschädigtes Knorpelgewebe glätten und Patienten beißen wieder beschwerdefrei zu.

Verschleißerscheinungen ernst nehmen

Einfach gesagt besteht das Kiefergelenk - geteilt durch eine Knorpelscheibe - aus einem oberen und einem unteren Gelenkraum, umgeben von Kaumuskeln. "Im Laufe des Lebens begünstigt jedoch die dauerhafte Kaubelastung Kiefergelenksarthrose", erklärt Dr. Krause. "Beschädigtes Knorpelmaterial lässt die Knochen dann schmerzhaft aufeinander reiben." Viele Patienten berichten von rheumatischen Beschwerden wie unterschwelliges Ziehen kurz vor dem Ohr. Im weiteren Verlauf kommen Belastungsschmerzen hinzu, bis sich im letzten Stadium ein Dauerleiden einstellt. Gründe dafür liegen zumeist in einem Ungleichgewicht zwischen Beanspruchung und Belastbarkeit des Gelenks. Daraus resultieren kleinere Knorpelverletzungen, die einen erhöhten Knochenabrieb mit sich bringen. Kieferknacken tritt dabei als erstes Anzeichen einer Arthrose auf. Da auch Zahnfehlstellungen oder Muskelverspannungen die Beschwerden auslösen, gilt eine ganzheitliche Therapie als sinnvoll.

Kieferfunktion mit Arthroskopie wieder herstellen

Um den Alltag von Menschen mit Kiefergelenksarthrose so beschwerdefrei wie möglich zu halten, setzt zunächst eine Schmerztherapie ein. Neben Physiotherapie für das Gelenk sowie Medikamentengabe steht auch die Untersuchung aller vorhanden Kronen und Füllungen im Mundraum an. Wenn konservative Maßnahmen keinen Erfolg versprechen, gibt es die Möglichkeit, bei einer Arthroskopie entzündetes Knorpelmaterial zu glätten. "Dabei lösen wir mit Mikroinstrumenten überstehendes Gewebe und spülen dieses aus dem Kiefergelenk", erklärt Dr. Krause. "Sofort verbessert sich die Funktion des Gelenks." Patienten freuen sich nach dem Eingriff über schmerzfreies Kauen und mehr Lebensqualität. Da sich aber verschiedenste Krankheitsbilder auf den Kiefer auswirken, nimmt auch die enge Zusammenarbeit von Ärzten aus unterschiedlichen Disziplinen einen hohen Stellenwert ein. Mithilfe von umfassenden Untersuchungen beispielsweise bei der Magnetresonanztomografie oder aber beim digitalen Röntgen lässt sich ein genaues Abbild des Krankheitsbildes schaffen, sodass Betroffene rundum versorgt sind.

Weitere Informationen unter www.avicenna-klinik.de oder www.gesichtschirurgie-berlin.de.

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