Donnerstag, 19. Juli 2018


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Erfolgreicher Rückpass

Damit sich Fußballer nicht selbst ins Aus schießen

Berlin, (lifePR) - Ab dem 12. Juni geht es wieder los: Bei der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien stehen sich Mannschaften aus 32 Ländern gegenüber. Doch längst nicht alle Spieler weisen die körperliche Form auf, die sie gerne hätten. Immer wieder gab und gibt es Meldungen über Verletzungen an Gelenken und Wirbelsäule. Dr. Munther Sabarini, Neurochirurg und Gründer der Avicenna Klinik in Berlin, geht der Frage nach, warum besonders Profifußballer häufig unter Rückenproblemen leiden.

Starke Wirkung

Für die Wirbelsäule zählt Fußball zu den belastenderen Disziplinen. So fangen die Bandscheiben während des Spiels ständig schnelle Richtungswechsel sowie Drehungen ab. Zudem sorgen lange Pässe und Flanken für eine Überstreckung des Rückens. Langfristig schädigen diese Einflüsse die Wirbelsäule und können zu Nervenreizungen, Muskelverletzungen oder auch Bandscheibenvorfällen führen. "Nicht unterschätzen sollten Sportler zudem die Wirkung von Kopfbällen auf die Halswirbelsäule", ergänzt Dr. Sabarini. "Denn das Gewicht des Balls erhöht sich durch die Beschleunigung um das Siebenfache. Je schneller der Ball auf die Stirn trifft, desto größer die Kraft, die dabei auf die Wirbelsäule einwirkt." Nur eine kräftige Rumpf- und Nackenmuskulatur ermöglicht Spielern, diese Belastung abzufangen.

Sport in Überdosis

Wie bei vielen Dingen gilt auch beim Sport: Die richtige Dosis entscheidet über die Wirkung. Generell stärkt regelmäßige Bewegung den Körper und entlastet durch den Aufbau von Muskulatur langfristig sogar Bandscheiben und Gelenke. Im Leistungsbereich gehen Sportler jedoch regelmäßig an ihre Grenzen und überschreiten diese. "Um den daraus resultierenden Effekten entgegenzuwirken, stehen bei allen Profis gezielter Muskelaufbau sowie Ausgleichssport auf dem Trainingsplan", weiß Dr. Sabarini. "Hundertprozentig lassen sich aber auch dadurch frühzeitige Verschleißerscheinungen sowie erhöhte Verletzungsanfälligkeit nicht vermeiden."

Rückkehr möglich

Kommt es bei Profifußballern zu Verletzungen wie einem Bandscheibenvorfall, bedeutet dies jedoch nicht zwingend das Karriereaus. Im Vergleich zu früher üblichen offenen Operationen verkürzen moderne Therapien Rehabilitationszeiten erheblich. Sportler kehren so wesentlich früher wieder ins reguläre Training zurück. "Bei Bandscheibenvorfällen steht uns beispielsweise die Perkutane Laser-Diskusdekompression zur Verfügung, bei der wir mit einer feinen Laserfaser das störende Gewebe schrumpfen und umliegende Strukturen schonen", erläutert Dr. Sabarini. "In anderen Fällen lässt sich durch die sogenannte Denervierung die Schmerzweiterleitung von Nervenfasern gezielt stoppen." Um nach der Genesung wieder Erfolge zu feiern, gilt der nachhaltigen Stärkung des Rückens im Training besondere Aufmerksamkeit.

Weitere Informationen unter www.avicenna-klinik.de oder www.facebook.de/avicennaberlin.

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