Autoregion: Wir brauchen eine internationale Schule im Saarland

Automobilcluster der Großregion unterstützt die Forderung von Prof. Dr. Michael Backes

(lifePR) ( Saarbrücken, )
Das Unternehmer-Netzwerk „autoregion e.V.“ der Großregion unterstützt den Vorschlag von CISPA-Helmholtz-Gründungsdirektor Prof. Dr. Michael Backes zur Einrichtung einer internationalen Schule im Saarland. Backes hatte kürzlich bei der diesjährigen Jahresauftaktveranstaltung von autoregion in Zweibrücken eine solche Schule gefordert. Der Hintergrund: Derzeit wird das CISPA (Center for It-Security, Privacy & Accountability) auf dem Campus der Universität des Saarlands zum Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit in unmittelbarer Nähe zum derzeitigen Forschungszentrum für IT-Sicherheit CISPA erweitert. Zielmarke sind 600 bis 800 Wissenschaftler aus aller Welt, die im Saarbrücker Stadtwald im Bereich Cyber-Security forschen werden.

Wenn Forscher aus aller Welt ins Saarland gelockt werden sollen, auch für den Bereich der Automobilindustrie und den Zulieferbetrieben, ist das Vorhandensein einer internationalen Schule mit entsprechend hochwertigem Bildungsangebot ein unabdingbares Standortessential, so autoregion-Geschäftsführer Armin Gehl. Cybersecurity werde auch für unsere Region immer wichtiger, weil sich viele Automotive-Unternehmen der Großregion Saar-Lor-Lux/Rheinland-Pfalz/Wallonie dem Thema autonomes Fahren widmen. „Insofern besteht hier eine klare Verbindung zwischen unseren Wünschen und den Forschungsaktivitäten des künftigen Helmholtzentrums“,so Armin Gehl. Bei der Jahresauftaktveranstaltung von autoregion hatten Prof. Michael Backes und DFKI-Direktor Prof. Philipp Slusallek in vielbeachteten Vorträgen über Fragen der IT-Sicherheit beim autonomen Fahren informiert.

Autoregion-Geschäftsführer Armin Gehl verwies auf die Nachbarregion Rheinland-Pfalz, wo in Ramstein im Herbst 2017 eine internationale Schule in privater Trägerschaft durch das Schweizer Unternehmen „SBW Haus des Lernens AG“ (SeeLab, Kreuzlingen) eröffnet wurde, das auch bereits die internationale Schule in Neustadt/Pfalz betreibt. Die englisch-deutschsprachige Schule in Ramstein soll den Ausbildungsbedarf für die Kinder der Manager der umliegenden Unternehmen sowie der Führungskräfte des US-Militärs in der Westpfalz decken. Gehl forderte das Land und die Landeshauptstadt Saarbrücken auf, das Schulthema offensiv anzugehen: „Wir müssen jetzt und rechtzeitig handeln. Wir gestalten heute die Zukunft unserer Region von morgen.“ Hochkarätige Fach-und Führungskräfte sind unabdingbar für unsrer Region, wenn wir auch in 10 oder 20 Jahren noch eine Rolle in der Wirtschaft spielen wollen. Und die Familien sind dabei nicht zu vernachlässigen!. Bevor Millionen in ein Fußballfeld investiert werden, sollte man in die Ausbildung und somit in die  Zukunft des Landes investieren.
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