Donnerstag, 16. August 2018


  • Pressemitteilung BoxID 689350

Das Automuseum Dr. Carl Benz bekam ein unverhofftes Weihnachtsgeschenk

Ladenburg, (lifePR) - Am 1. August 1912 unterschrieb Herr Heinrich Rau einen Arbeitsvertrag bei der Fa. C. Benz Söhne in Ladenburg. In dem Vertrag wurde ein Gehalt von monatlich 180 Mark festgelegt.  Dieses Monatsgehalt sollte sich im Jahr 1914 auf 200 Mark erhöhen.

Doch das Schicksal wollte es anders. Heinrich Rau wurde an die Front des 1. Weltkrieges gerufen. In einem Lazarett in Montmėdy, in der Nähe von Verdun (Frankreich) ist der junge Ingenieur am 23. September 1914 an einer Blinddarmentzündung verstorben. Heinrich Rau wurde nur 26 Jahre jung.

In seiner kurzen Tätigkeit bei der Fa. C. Benz Söhne ist ihm dennoch eine fast bahnbrechende Erfindung gelungen. Seinen „Schnellverschluss“ für abnehmbare Automobilfelgen konnte er noch rechtzeitig am 11. Dezember 1912 beim „Kaiserlichen Patentamt“ in Berlin zum Patent anmelden.

Überhaupt war Heinrich Rau wohl technisch sehr begabt. Schon im Jahr 1910 hatte er sich ein Auto selbst gebaut.

Sein Elternhaus stand damals in Sichtweite der Benz Fabrik an der Ilvesheimer Straße 24.

Der Nachlass von Heinrich Rau wurde jetzt von seinem Enkelsohn dem Automuseum Dr. Carl Benz übergeben.

Zurzeit werden die Dokumente aufgearbeitet, aber bald werden sie einer Sondervitrine zum Leben und Wirken von Heinrich Rau im Automuseum Dr. Carl Benz zu sehen sein.

Das Automuseum Dr. Carl Benz
in der historischen Benzfabrik
Ilvesheimer Str. 26
68526 Ladenburg

Öffnungszeiten:
Mittwoch, Samstag & Sonntag und an Feiertagen:
14:00 - 18:00 Uhr
Gruppen nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten

Weitere Informationen: www.automuseum-ladenburg.de

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