Freitag, 24. November 2017


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Während 7. August Horch Klassik kam die Sonne hervor

Zwickau, (lifePR) - .

- Rekordzahlen an Teilnehmern, insbesondere Vorkriegs-Fahrzeugen

- Zeitzer Schloss Moritzburg war würdiger Gastgeber

Gar nicht sonnenverwöhnt startete die diesjährige August Horch Klassik. Aber das tat der Vorfreude auf das „Mobilmachen“ der Fahrzeug-Schätze keinen Abbruch.

Als erstes Vorausfahrzeug startete Ralf Hornung von der Audi Tradition in einem Audi Imperator von 1929. Beisitzer und Bordbuch-Leser war der Restaurator des noch einzig verbliebenen Exemplars seines Typs, Peter Spillner. Dass der Imperator trotz bereits 2003 abgeschlossener Restauration nur 2000 km auf dem Tacho hat, lässt darauf schließen, wie selten er bisher an einer Ausfahrt teilnehmen durfte. In Zwickau und Umgebung noch nie. Zusätzlich zu solcherlei Raritäten waren freilich viele bereits gute Bekannte und treue Klassik-Teilnehmer, wie das Damen-Duo Laass auf einem Ford Rheinland (1933) oder Roland Beetz auf einem Horch 420 (1931) mit von der Partie.

Kurz vor dem Hinrunden-Ziel, Schloss Moritzburg in Zeitz, ließ sich dann auch endlich die Sonne blicken, und das Mitfahren auf den herrschaftlichen hinteren Sitzreihen offener Wagentypen wurde angenehmer.

Wie schon so manches Mal der inzwischen 7. Klassik ließ es sich die Enkeltochter des Namensgebers, Heike Müller, die noch immer im Mosel-Dorf Winningen – Horch’s Geburtsort – lebt, nicht nehmen in einem 853er Horch mitzufahren.

Liebhaber von Fahrzeug-Veteranen sind wie eine große Familie. Das wurde schon beim Benzin-Gespräch am Abend zuvor, aber auch beim gemeinsamen Mittagessen im Zeitzer Schloss mit Kinderwagen-Museum deutlich. Dort begrüßte ganz stilecht „August Horch“ mit seinem Fräulein Hermine jeden einzelnen Teilnehmer. Ein Rendezvous mit der Vergangenheit hatten aber auch alle freundlichen „Wegelagerer“, die, auf Klappstühlen sitzend, nicht müde wurden, die seltenen Zwei- und Vierräder zu bewinken und zu beklatschen.

Während des Kaffeetrinkens im Innenhof des August Horch Museums wurden für den ältesten Pkw Dieter Schmidt aus Reichenbach (Buick /Pheaton – 1926) und für das älteste Krad Ulrich Krause aus Gera (Wanderer 4-5 – 1919), als ältester Teilnehmer der 82jährige Eberhard Bellmann aus Glauchau und derjenige mit der weitesten Anreise (Reinhard Müller aus CH-Zwingen) ausgezeichnet.

Der „Präsentierteller“ der automobilen Raritäten aus neun Jahrzehnten wird am 22. Juli 2018 wieder reichlich gefüllt.

August Horch Museum Zwickau gGmbH

Die August Horch Museum Zwickau gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die von der Stadt Zwickau und der AUDI AG im Dezember 2000 gegründet wurde. Die Geschäftsanteile werden zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern gehalten. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des August Horch Museums und die Dokumentation der Geschichte des Automobilbaus in Zwickau.

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