Trauma im Alter - wie Körper und Seele wieder gesund werden

Öffentlicher Teil des 16. Hamburger Symposiums "Aktuelle Konzepte der Altersmedizin" mit Schriftstellerin Dörte Hansen

(lifePR) ( Hamburg, )
Im Alter ist der Mensch besonders verletzlich. Ein scheinbar harmloser Sturz kann einschneidende Folgen haben – aber auch ganz alte Verletzungen können wieder in den Vordergrund treten. Das Thema „Trauma“ ist für ältere Menschen so bedeutsam, dass es die Organisatoren des traditionellen Symposiums „Aktuelle Konzepte der Altersmedizin“ in diesem Jahr ins Zentrum ihrer Veranstaltung gerückt haben. Dabei reicht das Spektrum der Vorträge von der Sturzprophylaxe durch Krafttraining über den Umgang mit unverarbeiteten Kriegserlebnissen und geriatrische Weiterbehandlung bis zu deeskalierendem Umgang mit Demenzkranken. Ein Höhepunkt wird der öffentliche Vortrag „Die Vergessenen, was wollten sie von ihr nach all den Jahren?“ Trauma und seelische Vereisungen im Roman „Altes Land“ von Dörte Hansen werden.

Die Veranstaltung am 10. Februar 2017 im Rathaus Norderstedt gliedert sich wieder in drei Blöcke. Es gibt fünf Workshops am Vormittag, sechs am Nachmittag sowie drei Plenumsvorträge mit Diskussionen im Mittagsblock. Dabei geht es um körperliche Verletzungen und deren Heilung und Vermeidung, psychische Erkrankungen im Alter und deren Behandlung sowie den Umgang mit Demenzkranken. Ein ganz besonderer Schwerpunkt ist dabei die geriatrische Behandlung mit rehabilitativem Ansatz. Denn nach einem Trauma ist es für ältere Menschen mit der Akutversorgung der Verletzungen oft nicht getan. Es gilt das Trauma, das sie schwer erschüttert hat, zu überwinden, Funktionen und Selbständigkeit wiederherzustellen.

Den öffentlichen Festvortrag um 18 Uhr wird Dörte Hansen halten. Die Autorin und Journalistin wurde durch ihren Roman „Altes Land“ bekannt, in dem sie sich mit den Themen Heimat, Trauma und Flucht auseinandersetzt. Ihr öffentlicher Vortrag um 18 Uhr „Die Vergessenen, was wollten sie von ihr nach all den Jahren?“ ist kostenlos für jedermann zugängig. Organisiert wird das Symposium von den Chefärzten der Asklepios Klinik Nord Dr. Jochen Gehrke (Geriatrie) und Privatdozent Dr. Axel Wollmer (Gerontopsychiatrie).
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