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Pressemitteilung BoxID: 613898 (Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA)
  • Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA
  • Rübenkamp 226
  • 22307 Hamburg
  • http://www.asklepios.com
  • Ansprechpartner
  • Susanne Steinacher
  • +49 (8382) 276-1219

"Hallux valgus - Fallbeispiele vor und nach der operativen Therapie"

(lifePR) (Hamburg, ) Dr. Dieter Sonntag, Oberarzt Orthopädie und Unfallchirurgie der Asklepios Klinik Lindau, stellt Großzehenfehlstellungen und ihre Ursachen vor und erörtert die verschiedenen Behandlungs- und Therapiemethoden. Die Informationsveranstaltung richtet sich an Patienten, Betroffene und Interessierte und findet am Dienstag, 27. September 2016, 19 Uhr in der Hägeschmiede, Zunftgasse 11, 88239 Wangen im Allgäu, statt. Der Eintritt ist frei.

In Deutschland leiden mehr als 10 Millionen Betroffene, davon 80% Frauen, an einem Vorfußballen ( Hallux valgus ). Der Beginn diese Großzehenfehlstellung wird oft als kosmetisches Problem wahrgenommen. Im weiteren Verlauf können Entzündungen und Schwellungen am Großzehenballen, Fehlbelastungen und eine beginnende Gelenkumformung (Arthrose) zu starken Schmerzen beitragen und führen den Patienten zum Chirurgen. Gerade die Vorfußchirurgie unterlag im letzten Jahrzehnt einem erheblichem Wandel mit verbesserter Operationstechnik und modernen belastungsfähigen Operationsmaterialien, die eine Gelenkerhaltung sowie eine Vollbelastung direkt nach der Operation ermöglichen. Vor allem die Einsicht, dass die gelenkerhaltene Behandlung deutlich bessere Langzeitergebnisse zeigt, wurde immer wieder hervorgehoben. Die moderne Therapie setzt umfassende Kenntnisse in die krankheitsauslösende Mechanik (Pathomechanik) des Fußes und die bildgebende Diagnostik mit Röntgen, Ultraschall, Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) voraus. Nicht jede Abweichung der Norm ist therapiewürdig, schon gar nicht operationsrelevant. Neue Methoden, bessere Narkosetechniken, orthopädische Hilfsmittel und gezielt eingesetzte Physiotherapie verkürzen Krankheitsverlauf und Rehabilitationszeiten und führen zu guten operativen Ergebnissen. Falls die Fehlstellung erheblich ist, helfen nur operative Maßnahmen. Die Wahl des Operationsverfahrens orientiert sich grundsätzlich am Allgemeinzustand (Alter, Aktivität, Funktionsanspruch an den Fuß sowie an konkreten und röntgenologischen Befunde).

Dieser Vortrag erläutert Ihnen verständlich in reichlicher anschaulicher Bebilderung die Ursachen der Erkrankung, die Diagnosestellung und deren Diagnostik, Vorbeugemaßnahmen sowie die konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten. Ein typischer Behandlungsablauf wird Ihnen exemplarisch vorgestellt und zeigt Ihnen den Weg durch die Behandlung, die Operation und die Nachbehandlung an der Asklepios Klinik Lindau. Eine enge Zusammenarbeit mit den Hausärzten, der Industrie sowie den ansässigen Orthopädiefachgeschäften in Lindau ermöglichen eine individuelle Rund-um-Versorgung in hoher Qualität. Der Heilungsverlauf wird beschleunigt und eine zügige Wiedereingliederung in den gewohnten Alltag wird möglich. Einen wesentlicher Punkt der praxisbezogenen Veranstaltung wird die Einsichtnahme in unserer modernes Instrumentarium mit neusten winkelstabilen Plattensystemen und die Vorstellung einer bildgebenden Diagnostik mit Laufbandanalyse ( dynamische Pedographie ) sein, wo Ihnen direkt in Bildern sichtbar eine Fehlbelastung des Fußes gezeigt wird.

Im Anschluss an die Ausführungen des Referenten wird es ausreichend Gelegenheit für Fragen an den Experten geben.

Die Asklepios Klinik Lindau leistet die medizinische Grund- und Regelversorgung für Lindau und Umgebung. Das Angebot reicht von der Geburtshilfe bis zur Altersmedizin und umfasst das gesamte chirurgische Spektrum. Die Asklepios Klinik Lindau behandelt pro Jahr rund 10.000 Patienten ambulant und 6700 stationär.

Die Asklepios Klinik Lindau gehört seit 2008 zum Asklepios Konzern. Die Klinik zählt derzeit rund 300 Beschäftigte.

Asklepios ist eine der führenden und innovativsten internationalen Klinikketten. Das Familien-Unternehmen trägt Verantwortung für über 150 Einrichtungen, rund 26.500 Betten und 43.000 Mitarbeiter. www.asklepios.com