Mit Simulationspuppe, auf Video aufgezeichnet: Hebammen, Pflegekräfte, Ärzt*innen übten den Ernstfall

"S.A.V.E"-Training mit Notfall-Szenarien in der Geburtshilfeabteilung der Asklepios Harzklinik Goslar

(lifePR) ( Goslar, )
Geburtshilfliche Notfälle sind seltene, aber hochdramatische Ereignisse. In kürzester Zeit müssen Entscheidungen getroffen und unter hohem emotionalen Stress und zeitlichem Druck umgesetzt werden. Das Kind kann eine echte Notsituation nur wenige Minuten unbeschadet tolerieren, es geht ganz konkret um Leben oder Tod. Um im Notfall optimal agieren zu können, muss jeder Mitarbeiter im Kreißsaal in der Lage sein, eine Gefährdung von Mutter oder Kind zu erkennen und sicher zu beherrschen. S.A.V.E. ("Sicher Arbeiten Vertrauen Erhalten") ist ein von Asklepios entwickeltes Trainingsformat, das darauf abzielt, alle in den Asklepios Kreißsälen tätigen Mitarbeiter*innen auf geburtshilfliche Notfälle optimal vorzubereiten. 22 Geburtshelfer*innen, Hebammen, Anästhesist*innen und Pflegekräfte probten jetzt in der Asklepios Harzklinik Goslar den Ernstfall - von der "Notsectio aus kindlicher Indikation", wenn die schnellstmögliche Geburt erforderlich ist, bis zur Blutungskomplikation bei der Mutter.

Der Hintergrund: Asklepios möchte zu jeder Tages- und Nachtzeit ein sicheres Arbeiten ermöglichen und so das Vertrauen erhalten, das tagtäglich eine Vielzahl werdender Eltern den Ärzt*innen und Hebammen im Kreißsaal entgegenbringt. Hierzu reist das S.A.V.E. Trainerteam von Klinik zu Klinik und simuliert mit Schauspieler*innen oder Simulationspuppen geburtshilfliche Notfälle. Jüngstes Etappenziel: Der Kreißsaal der Asklepios Harzklinik Goslar.

Ebenfalls vor Ort: Die Volljuristin Nicola Scharf, die das Format S.A.V.E. ins Leben gerufen hat. Sie weiß aus Erfahrung: In einem minimalen Zeitraum kann maximaler Schaden entstehen. In Deutschland kommen pro Jahr etwa 750.000 Kinder zur Welt, etwa bei jeder 150. Geburt tritt eine kritische Situation für das Kind und bei etwa jeder 55. Geburt für die Mutter ein. Nach den Übungsszenarien, die auf Video aufgezeichnet wurden, wurde alles genau analysiert. Den Trainingstag in Goslar resümiert Nicola Scharf so: "Im Training war klar ersichtlich, dass das Kreißsaal-Team über breite Erfahrung im Management geburtshilflicher Komplikationen verfügt, auch vital bedrohliche Situationen für Mutter oder Kind routiniert beherrscht und damit für den realen Notfall hervorragend aufgestellt ist."

Auch Susanne Teuteberg, Leitende Hebamme der Asklepios Harzkliniken, ist hochzufrieden: "Das Training hat uns als Team weiterentwickelt. Wir haben unsere Abläufe nochmal optimieren können und viel über interdisziplinäres Arbeiten gelernt."
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