Dienstag, 25. April 2017


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Frikadelli schickt zwei 911 GT3 R trotz schlechterer

,BoP'-Einstufung ins 24-Stunden-Qualifikationsrennen

(lifePR) (Barweiler, ) .
• Genannt für den Profi-Porsche: Lucas Luhr, Klaus Bachler und Michael Christensen
• Topbesetzung für Pro-Am-Wertung: Sabine Schmitz, Klaus Abbelen, Andreas Ziegler
• Klaus Abbelen: „Werden von neuer ,BoP‘-Einstufung bestraft“

Das Kultteam aus der Eifel nimmt den Probelauf für das Nürburgring-Highlight mit geballter Kraft in Angriff: Frikadelli Racing startet am Sonntag mit zwei Porsche 911 GT3 R der Baureihe 991 in das sechsstündige Qualifikationsrennen für den 24-Stunden-Klassiker auf der Nordschleife. Den SP9-Boliden mit der fast schon traditionellen Startnummer 30 werden sich Sabine Schmitz und Klaus Abbelen (beide Barweiler) wieder mit Andreas Ziegler (Sinzig) teilen. Auf dem für Profi-Rennfahrer reservierten Porsche mit der Nummer 31 stehen Lucas Luhr aus Koblenz, der Österreicher Klaus Bachler und der dänische Porsche-Werksfahrer Michael Christensen in der Teilnehmerliste. Frikadelli-Stammpilot Norbert Siedler (A), der seit Anfang 2016 ins Lenkrad der „Frikadelle“ greift, ist an diesem Wochenende in einer anderen Rennserie unterwegs und daher verhindert.

Langstrecken-Fachmann Luhr (37) hat bereits den zweiten Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN)  für den Eifel-Rennstall bestritten. Der FIA GT1-Weltmeister von 2011 konnte das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife schon zweimal gewinnen und stand auch bei den 24 Stunden von Daytona auf dem höchsten Treppchen. Hinzu kommen Klassensiege bei den 24 Stunden von Le Mans und Spa-Francorchamps. Der 25-jährige Klaus Bachler wechselte 2012 aus dem Formel-Rennwagen in den Porsche 911. Über den deutschen Carrera Cup gelang ihm der Sprung in den Porsche Supercup sowie in die Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) und das ADAC GT Masters. Michael Christensen (26) gehört seit 2014 zum Porsche-Werkskader und geht nach 2016 auch in dieser Saison wieder in der WEC an den Start.

„Mit mehr als elf Stunden Streckenzeit bietet uns das Qualifikationsrennen an diesem Wochenende eine hochwillkommene Gelegenheit, um vor dem 24-Stunden-Highlight die von Michelin neu entwickelten Reifen zu testen und kennenzulernen“, erläutert Klaus Abbelen. Weniger erfreut zeigt sich der Teambesitzer über die BoP-Einstufung („Balance of Performance“) des 911 GT3 R, die vor dem Quali-Rennen neu justiert wurde. „Dies ist aus meiner Sicht nicht in Ordnung“, so Abbelen. „Wir haben bei den ersten beiden VLN-Läufen gezeigt, was unsere Autos können. Anscheinend werden wir für diese Ehrlichkeit nun bestraft. Wir werden bis zum 24-Stunden-Rennen für eine bessere ,BoP‘-Einstufung kämpfen.“

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