Dienstag, 12. Dezember 2017


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Frikadelli Racing schickt am Samstag drei Rennwagen in den vorletzten Saisonlauf

Barweiler, (lifePR) -
Geht mit ehrgeizigen Zielen an den Start: Der Pro-Porsche mit Norbert Siedler und Klaus Bachler am Steuer
Heimspiel für Andreas Ziegler: Der Sinziger teilt sich beim VLN-Lauf seines Ortsclubs das Lenkrad mit Sabine Schmitz und Klaus Abbelen
Jugend forsch: 18 Jahre alter Hendrik von Danwitz im BMW M235i mit Thomas Leyherr


Die Saison der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) geht auf die Zielgerade und Frikadelli Racing bläst am kommenden Samstag einmal mehr zum Angriff: Das Kultteam aus Barweiler schickt wieder beide 911 GT3 R in das vorletzte Vierstundenrennen des Jahres, das um 12 Uhr startet. Am Steuer des Pro-Porsche mit der Startnummer 31 wechseln sich Norbert Siedler und sein österreichischer Landsmann Klaus Bachler ab. Die „Frikadelle“ mit der Nummer 30 rollt erneut auf Reifen von Falken und wird einmal mehr von Sabine Schmitz, Klaus Abbelen (beide Barweiler) und Andreas Ziegler bewegt – der sich an diesem Wochenende sozusagen über ein Heimspiel freuen darf: Der 49. ADAC Barbarossapreis wird von seinem Heimatclub ausgerichtet, dem MSC Sinzig. Nicht zu vergessen: Thomas Leyherr (Dillingen) und der erst 18 Jahre alte Hendrik von Danwitz (Tönnisvorst) nehmen mit dem Frikadelli-BMW M235i am BMW Cup teil.
 
„Als Mitglied des MSC Sinzig fiebere ich diesem Rennen natürlich besonders entgegen“, betont Andreas Siedler. „In diesem Verein fühle ich mich im wahrsten Wortsinne zuhause – ebenso wie bei Frikadelli Racing. „Ich bin auch ein wenig stolz, Teil dieser tollen Truppe zu sein. Für mich ist das eine große Chance. Bei Frikadelli Racing wird Motorsport nicht betrieben, sondern gelebt. Die Mischung aus Professionalität, Enthusiasmus und familiärer Atmosphäre ist etwas ganz Besonderes – auch weil es in diesem Team nicht so verbissen zugeht wie bei anderen“, beschreibt Andreas Ziegler. „Dennoch ist unser Ziel klar: Klaus, Sabine und ich wollen in der Pro-Am-Kategorie auf Platz eins fahren. Das wird sicher kein leichtes Unterfangen, denn die Konkurrenz ist enorm stark. Aber die gesamte Mannschaft ist wie immer hochmotiviert, und wir wollen den Fans wie gewohnt eine tolle Show bieten.“
 
Ähnlich sieht es auch Teamchef Klaus Abbelen: „Unser Ehrgeiz ist ungebrochen, wir setzen bei beiden Porsche auf Sieg – das Pro-Auto kämpft um die Gesamtwertung, wir um die Pro-Am-Klasse. Auf welchen Reifen unsere Nummer 31 fährt, kann ich noch nicht sagen. Lassen wir uns überraschen…“
 
Die Langstreckenmeisterschaft Nürburgring umfasst 2017 neun Läufe. Die vierstündigen Samstagsrennen führen über die Nürburgring-Nordschleife sowie die Kurzanbindung des Grand Prix-Kurses, die Streckenlänge beträgt dann 24,358 Kilometer. Am 19. August standen sogar sechs Stunden auf dem Programm. Das Finale findet am 21. Oktober statt. Saisonhöhepunkt war das 24-Stunden-Rennen am 27. und 28. Mai, das nicht zur VLN zählte. Dabei nutzten die Teilnehmer die 25,378 Kilometer lange Streckenvariante inklusive Grand-Prix-Kurs ohne Mercedes-Arena.
 
An diesem Wochenende folgt die Nürburgring-Action am Samstag dem bewährten Muster. Das 90-minütige Zeittraining beginnt um 8.30 Uhr, der Start des Vierstundenrennens folgt um zwölf Uhr. Die Zielflagge fällt dementsprechend gegen 16 Uhr, die Siegerehrung ist für 18 Uhr angesetzt. Am Freitag bietet sich für die Teams eine Gelegenheit zum Testen.

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