Donnerstag, 25. Mai 2017


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Bargeld im "Sparstrumpf": Bei Diebstahl nur begrenzt versichert

R+V-Infocenter: Hausratversicherung deckt oft nur bis 2.000 Euro - nicht zu viel Bargeld zu Hause lagern

(lifePR) (Wiesbaden, ) Die Finanzmarktkrise hat viele Bürger verunsichert und so mancher kommt auf die Idee, sein Erspartes lieber in bar unter der Matratze aufzubewahren. Doch das Infocenter der R+V Versicherung rät davon ab: "Bei einem Einbruch ist Bargeld nur in sehr begrenztem Maße über die Hausratversicherung abgedeckt - auch wenn es vermeintlich gut versteckt ist", sagt Elke Seyfarth, Schadens-Expertin beim R+V-Infocenter.

Rund 37.000 Euro hat jeder Deutsche durchschnittlich "auf der hohen Kante". Wer solche Beträge jedoch bar mit nach Hause nimmt, geht ein hohes Risiko ein. Zwar deckt die Hausratversicherung auch den Diebstahl von Bargeld ab, allerdings nur bis zu etwa 2.000 Euro, abhängig vom Versicherungsvertrag. Dabei ist es auch unerheblich, ob das Geld offen auf dem Tisch liegt oder in der Kaffeedose versteckt ist. "Für Einbrecher ist Bargeld immer eine leichte Beute, und sie kennen die üblichen Verstecke wie Kaffeedose, Matratze oder Gefrierfach", so R+V-Expertin Elke Seyfarth.

Sicherer liegen Scheine und Münzen in einem Safe. Aber auch dann wird bei Diebstahl die Summe in der Regel nicht komplett ersetzt - wieviel genau erstattet wird, hängt davon ab, wie der Tresor gebaut und verankert ist und welche Bedingungen mit der Versicherung vereinbart wurden. Selbst in einem Bankschließfach können Sparer nicht unbedingt riesige Summen einlagern - hier regelt der Mietvertrag, wie hoch der versicherte Betrag ist.

Expertentipp: Auf dem Konto ist Bargeld sicherer

Verbrauchern rät R+V-Expertin Elke Seyfarth, auch in Krisenzeiten höchstens soviel Bargeld zu Hause aufzubewahren, wie sie in zwei bis drei Monaten verbrauchen
- und auf keinen Fall mehr. "Neben Einbrüchen drohen in den eigenen vier Wänden auch Brände und Schäden durch Unwetter oder Blitzschlag. Deshalb ist eine Bank immer sicherer als die eigene Wohnung."

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