Société freut sich, eine Einzelausstellung der amerikanischen Künstlerin Elaine Sturtevant zu zeigen

(lifePR) ( Berlin, )
Die Ausstellung ist ihrer ikonischen Warhol Flowers-Serie gewidmet. Als radikale Ikonoklastin wurde Sturtevant in der New Yorker Kunstszene dafür bekannt, dass „ihr Werk daraus bestand, das anderer Künstler zu kopieren“, wie es Jill Johnston 1967 in der Village Voices schreibt. Das Ergebnis war eines der radikalsten und verblüffendsten Oeuvre des 20. Jahrhunderts.

Elaine Sturtevant war eine Rebellin. Ihre „Wiederholungen“ der Kunstwerke von männlichen Zeitgenossen rufen häufig ein Gefühl der Verwirrung beim Betrachter hervor. Sie sagte gern, dass ihre Arbeiten ein „Schwindelgefühl erzeugen“. Sturtevant arbeitete in Echtzeit, d.h. sie setzte sich mit den Werken anderer Künstler auseinander und kopierte diese zum selben Zeitpunkt, zu dem jene entstanden. Sie hatte die außergewöhnliche Fähigkeit, die wichtigsten bahnbrechenden ästhetischen Neuerungen ihrer Zeit zu erfassen und entwickelte Vorgehensweisen, die schlussendlich wesentlicher Bestandteil des westlichen Kanons moderner und zeitgenössischer Kunst werden sollten, nicht in der Rückschau, sondern während sie aufkamen. Obwohl ihre Arbeit während ihrer Lebenszeit auf großen Widerstand stieß, erweiterte ihre konzeptuelle Strategie das Duchamp’sche Ideal mit radikalem Ergebnis - dabei wurden dringliche Fragen zu Urheberschaft, Authentizität, Originalität, Wiederholung und Andersartigkeit aufgeworfen.

In Kooperation mit Galerie Thaddaeus Ropac London · Paris · Salzburg und Sturtevant Estate.
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