"Wir" sind Deutscher Meister in der solaren Ultraleichtklasse

Team "Herby" mit Streckenrekord zur Deutschen Meisterschaft

(lifePR) ( Glücksburg, )
So schnell war noch kein Ultraleicht-Solarflitzer: Ellen Sohrt und Greta Triphahn, die in Hohenwestedt zur Schule gehen, haben den SolarMobil Deutschland Wettbewerb 2018 gewonnen. Gemeinsam mit vier weiteren Teams, die im Juli in ihrer Startklasse beim Schleswig-Holstein Solarcup in Glücksburg gewonnen hatten, waren sie zu den Deutschen Meisterschaften der Solartüftler nach Chemnitz gefahren, wo sie auf die Sieger von 13 anderen Regionalwettbewerben trafen. Sie hatten viele kleine Solarzellen so zusammengelötet, dass sie erst langsamer als viele andere Lichtflitzer in Schwung kamen, aber auf der zweimal hin und her zu fahrenden 10-Meter-Rennbahn immer schneller wurden und die Konkurrenz doch noch überholten: über 40 Meter hatten sie im Finale 20 cm Vorsprung auf die Zweitplatzierten "Pium Racer" aus Ostwestfalen-Lippe und "Roadrunner" aus Emden. Mit 12,6 Sekunden stellten sie sogar einen neuen Bahnrekord auf. "So kann sogar Physik-Unterricht Spaß machen" waren sie sich bei der Siegerehrung einig. (Foto2: Deutsche Solarauto-Meisterinnen Greta Triphahn (links) und Ellen Sohrt mit Herby 8.0 )

Aus allen Richtungen waren die Siegerteams in den Startklassen 10 -14 und 15-18 Jahre nach Chemnitz gekommen. Sogar Gastteams aus Frankreich, Italien und Tschechien waren erstmals dabei. Unter den 200 Kindern und Jugendlichen, die sich in Landesausscheidungen zwischen Dresden und Glücksburg, Augsburg und Wismar mit ihren selbstgebauten Kleinfahrzeugen gegenüber tausenden anderen durchgesetzt hatten, waren auch viele erfahrene Vorjahresteilnehmer wie die Titelverteidigerinnen "Black Widows" aus Emden, die 2017 noch um Haaresbreite die Stossstange vorne gehabt hatten. Monatelang hatten die Jungs und Mädchen wieder mit verschiedenen Zellen und anderen Komponenten experimentiert, um sich noch besser auf die Lichtverhältnisse einstellen und einige vielleicht entscheidende Gramm Gewicht an der nur aus nachwachsenden Rohstoffen zu bauenden Karosserie einsparen zu können. Insider diskutierten über die bestgeeigneten Motoren ausgeschlachteter Rasierapparate und die Stabilität von Rädern, die mit 3D-Druckern aus Maisstärke hergestellt wurden. Auch das Team Solar aus Flensburg, das als schleswig-holsteinischer Vizemeister angereist war, hatte mit Druckereinsatz sein Fahrzeuggewicht unter magische 100 Gramm gedrückt vielleicht ein Tick zu viel, denn im Viertelfinale brach der filigrane Rahmenbau beim Aufprall am Bahnende (Foto 3: Jasper von Spreckelsen beim finetuning von SOLAR (Supereffizientes Oekologisches Lichtbetriebenes Automobiles Renngefährt)).

Lisa Paprika, Mikkel, May und Smilla von der Jernved Danske Skole in Dänischenhagen, Schleswig-Holstein-Sieger bei den Jüngeren in der Ultraleichtklasse, waren hingegen ganz begeistert von ihrem Abschneiden. Mit ihrem Solarauto "Flotte Sprotte" kamen sie bei ihrer ersten Teilnahme bei den Zehn- bis Vierzehnjährigen auf Anhieb bis in´s Halbfinale.(s.Foto 1 im Anhang) Maxime, Bjarke und Timon vom Gymnasium Heide-Ost (Foto 4, v.l.n.r., mit Betreuerin Katja Pohlmann, links) vertraten den echten Norden in der Kreativklasse mit ihrem Solarfahrzeug "Dithmarscher Deich", das sich aber dem Modell "Bremen" mit Stadtmusikanten und Werder-Accessoires geschlagen geben musste.

Doch auch Diejenigen, die nicht gleich auf dem Siegertreppchen landeten, waren froh, am gesamten Wettbewerb teilgenommen und unglaublich viel dabei gelernt zu haben, so Werner Kiwitt vom Glücksburger Organisationsteam, der "seine" Teams nach Chemnitz begleitet hatte: "Mit Geduld, naturwissenschaftlicher Neugierde und Kreativität entwickeln sich hier die Ingenieurinnen und Problemlöser von morgen, die wir in einigen Jahren an den Hochschulen oder als Existenzgründer wiedertreffen." kann er nach zehn Jahren Schleswig-Holstein Solarcup bereits belegen. Deshalb ist dieser Erfolg auch eine Bestätigung des Engagements unserer Sponsoren VFE, WSTECH, nordgröön, northtec consult, ENERPARC, gp joule, sea, igmetall und treuratpartner berater, die den Landeswettbewerb erst möglich gemacht haben: "Wir haben schon jetzt Anmeldungen für 2019 und Anfragen für weitere Stadtmeisterschaften und hoffen natürlich auch dann wieder auf Unterstützung, damit der Funke der Begeisterung von unseren Deutschen Meisterinnen auf viele weitere Düsentriebe überspringen kann." www.artefact.de Werner Kiwitt
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