Dienstag, 23. Mai 2017


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Grenzüberschreitender Arbeitsmarkt

Vollversammlung des Wirtschafts- und Sozialausschusses

(lifePR) (Mettlach, ) Rund 200.000 Menschen pendeln derzeit in der Großregion über die Grenze zu ihrem Arbeitsplatz. Probleme schaffen dabei immer noch die unterschiedlichen Rechts- und Sozialsysteme sowie die Steuergesetze in den einzelnen Nationalstaaten.

Der grenzüberschreitende Arbeitsmarkt war deshalb eines der Hauptthemen bei der 3. Vollversammlung des WSAGR (Wirtschafts- und Sozialausschuss der Großregion) unter saarländischer Präsidentschaft im Cloef-Atrium in Mettlach-Orscholz. Dabei wurde unter anderem eine Kooperationsvereinbarung initiiert, die im Herbst von den verschiedenen Institutionen unterzeichnet werden soll, die sich mit den Problemen des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes befassen: die Interregionale Arbeitsmarktbeochbachtungsstelle und die beiden Netzwerke EURES-Transfrontalier Saar-Lor-Lux- Rheinland-Pfalz und EURES-Transfrontalier PED.

Eine wichtige Rolle wird dabei auch die in Gründung befindliche "Task Force" spielen, die rechtliche Hemmnisse für Grenzgänger aufspüren und Lösungsvorschläge erarbeiten soll. Sie zu installieren, fördere die Mobilität in der Grenzregion weiter, erklärte der saarländische Europa-Minister Stephan Toscani (CDU) bei der Vollversammlung.

Der grenzüberschreitende Arbeitsmarkt wird auch Thema bei einer Konferenz im November in Saarbrücken sein, darauf wies WSAGR-Präsident Hans Peter Kurtz hin. Dann wird zum ersten Mal der Bericht des WSAGR zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Großregion bei einer Veranstaltung öffentlich vorgestellt und diskutiert. Dazu werden die Arbeitsminister der sechs Regionen der Großregion erwartet. Außerdem soll eine gemeinsame Strategie für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der Großregion entwickelt werden. Mit dieser Thematik befasst sich bereits im Vorfeld eine Experten-Fachtagung am 28. Juni 2010 in der Arbeitskammer in Saarbrücken.

Stichwort WSAGR:

Im Wirtschafts- und Sozialausschuss der Großregion engagieren sich Vertreter von Arbeitgebern und Arbeitnehmern für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Großregion. Zu ihr zählen Lothringen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Wallonie und die deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens. Die Präsidentschaft des WSAGR folgt turnusgemäß der Präsidentschaft des Gipfels der Regierungen, die im Augenblick das Saarland innehat. Beim WSAGR wechseln sich dabei Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-Vertreter ab. Derzeitiger Präsident ist Hans Peter Kurtz, Vorstandsvorsitzender der Arbeitskammer des Saarlandes.

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