Montag, 23. Juli 2018


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Gesund und Sicher Arbeiten im Saarland - mit System zum Erfolg!

Saarbrücken, (lifePR) - Nach wie vor verzichten zu viele Verantwortliche in Unternehmen auf die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung. Das ist ein Ergebnis der 3. Arbeitsschutzkonferenz Saar, die heute bei der Arbeitskammer stattfand. Vor allem für kleine und mittlere Betriebe ist der Arbeitsschutz ein schwieriges Kapitel. Dabei ist der Arbeitsschutz Pflicht und gesetzlich vorgeschrieben. Die Gründe für die Versäumnisse sind unter anderem: Hoher Aufwand, fehlendes Know-How oder auch schlichte Unkenntnis.

Dabei werden jetzt mit der neuen, im Juli veröffentlichten Technischen Regel ASR V3 zum ersten Mal die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) mit Blick auf die Gefährdungsbeurteilung konkretisiert. Diese Regel liefert als Leitfaden wertvolle Hilfestellung für die betriebliche Praxis. Besonders wichtig: Die Technischen Regeln stellen den aktuellen Stand der Technik, Hygiene und Arbeitsmedizin dar. Unternehmen, die sich bei der Durchführung ihrer Gefährdungsbeurteilung an die Vorgaben halten, können wie bei allen Arbeitsschutzrichtlinien die so genannte Vermutungswirkung für sich geltend machen. Sie könne also davon ausgehen, dass Sie die Anforderungen der ArbStättV erfüllt haben.

Aus der Sicht von Sicherheitsexperten ein wichtiges Werkzeug im Arbeitsschutz. Für viele Unternehmen aber auch ein ökonomisch nicht zu vernachlässigender Aspekt. Ausfälle in der Produktion und der Bruttowertschöpfung durch Arbeitsunfähigkeit ergeben nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin für 2015 einen volkswirtschaftlichen Schaden von rund 113 Mrd. Euro. Mehr als die Hälfte davon wird für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall aufgewendet. Damit geht wertvolles Präventions- und Nutzungspotential verloren.

Mit ihrer 3. Arbeitsschutzkonferenz macht das Bündes für Arbeits- und Gesundheitsschutz Saar auf die Beachtung der Gefährdungsbeurteilung für eine sichere und gesunde Arbeitswelt aufmerksam.

Das vereinbarte Ziel im Bündnis besteht darin, im Saarland mit gemeinsamen Aktivitäten die Unternehmen und ihre Beschäftigten dabei zu unterstützen, Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit kontinuierlich zu verbessern.

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