Samstag, 25. November 2017


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Moderne Regulierung schaffen, Medienzukunft gestalten

DLM-Symposium am 19. März / Keynote von Staatsministerin Monika Grütters

Berlin, (lifePR) - Beim DLM-Symposium am 19. März 2015 geht es um moderne Rundfunkregulierung. Zum Auftakt wird die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters MdB, eine Keynote halten. Damit ist die Koordinatorin auf Bundesseite für die Bund-Länder-Kommission zur Medienkonvergenz zu Gast.

Die Einsetzung dieser Kommission war ein erster wichtiger Schritt, um einen zeitgemäßen Ordnungsrahmen für die Medien- und Netzwirtschaft zu schaffen. Weitere Schritte in Richtung konkreter Lösungen müssen schnell folgen, nicht nur mit Blick auf die dringlichen Reformfragen, sondern auch auf die zukünftige Gestaltung der Schnittstellen zwischen Bund und Ländern. Das DLM-Symposium will dazu beitragen und bietet ein aktuelles Forum für die anstehenden Debatten.

Im Mittelpunkt steht die künftige Medienregulierung: Welche Ziele sollte sie verfolgen, welche Anknüpfungspunkte sind für veränderte oder neue Regelungen geeignet? Nach einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Wolfgang Schulz, einem der Autoren des Ländergutachtens zur Medienkonvergenz und Direktor des Hans-Bredow-Instituts, diskutieren Vertreter von Rundfunk, Verlagen, Aufsicht und Politik: Joachim Becker, stv. Koordinator im Fachausschuss Regulierung der Medienanstalten, Dr. Carsten Brosda, Bevollmächtigter des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg für Medien, Julian Geist, Executive Vice President Public Affairs und Konzernsprecher von ProSiebenSat.1 Media, und Christoph Keese, Executive Vice President bei Axel Springer.

Ein neuer Regulierungsrahmen braucht auch neue Instrumente für die Praxis. Welche Erfahrungen man in anderen Märkten mit den Folgen der Medienkonvergenz für die Regulierung gemacht hat, thematisiert die Medienrechtlerin Dr. Rachael Craufurd Smith von der University of Edinburgh. Mögliche Schlussfolgerungen für die Reformen in Deutschland diskutieren unter der Überschrift "Vom Lizenzmodell zur Opt-In-Regulierung?" Carine Chardon, Leiterin Medienpolitik/Medienrecht beim ZVEI, VPRT-Geschäftsführer Claus Grewenig, Dr. Wolf Osthaus, Senior Vice President Regulatory & Public Policy von Unitymedia KabelBW, und Lutz Reulecke, Vice President Regulatory Affairs & Public Policy bei Sky Deutschland.

Die Überlegungen zu einer zeitgemäßen Vielfaltssicherung sind das Herzstück bestehender und zukünftiger Medienregulierung. Die notwendige Wissensbasis wird der neue DLM-Medienkonvergenzmonitor liefern, der von Johannes Kors vorgestellt wird, stellvertretender Geschäftsführer der BLM. An der anschließenden Podiumsrunde nehmen teil: Dr. Matthias Knothe, Referatsleiter Medienpolitik in der Staatskanzlei Schleswig-Holstein, Jan Kottmann, Leiter Medienpolitik DACH bei Google, der KEK-Vorsitzende Prof. Dr. Ralf Müller-Terpitz, Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht, Recht der Wirtschaftsregulierung und Medien, Universität Mannheim, und der Vorstandsvorsitzende des VPRT, Dr. Tobias Schmid. Sie erörtern, was zu tun ist, um die Medienvielfalt in Zeiten der Konvergenz zu erhalten.

Wie ein neues Zusammenspiel von Bund und Ländern bei der Aufsicht aussehen könnte, diskutiert die Abschlussrunde, an der u.a. der DLM-Vorsitzende Dr. Jürgen Brautmeier und der Vize-Präsident der Bundesnetzagentur, Dr. Wilhelm Eschweiler, teilnehmen.

Über das DLM-Symposium

2015 hat das DLM-Symposium ein Jubiläum: Bereits zum zehnten Mal greift die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten mit dem Symposium aktuelle medienpolitische Herausforderungen auf, um mit Vertreterinnen und Vertretern aus Medien- und Netzwirtschaft, Politik und Wissenschaft über Positionen und Gestaltungsmöglichkeiten der Rundfunklandschaft zu diskutieren.

Das DLM-Symposium "Moderne Regulierung schaffen, Medienzukunft gestalten" wird inhaltlich vorbereitet von Grothe Medienberatung und organisiert von der Gemeinsamen Geschäftsstelle der Medienanstalten.

Das zehnte DLM-Symposium findet am 19. März im dbb-Forum in Berlin statt.

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