Freitag, 24. Februar 2017


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Verbraucherpreise in Berlin im Dezember 2009 gegenüber Dezember 2008 gestiegen

(lifePR) (Potsdam, ) Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex in Berlin von November 2009 bis Dezember 2009 um 0,9 Prozent auf einen Indexstand von 107,6 (Basis 2005 ? 100) gestiegen. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat Dezember 2008 betrug +1,2 Prozent.

Von November 2009 bis Dezember 2009 haben sich die Verbraucherpreise wieder erhöht. Der Anstieg des Verbraucherpreisindex um 0,9 Prozent ist maßgeblich auf den saisonbedingten Anstieg der Preise für Beherbergungsdienstleistungen (+23,6 Prozent) und Pauschalreisen (+19,3 Prozent) zurückzuführen. Auch die Preise für Bekleidung und Schuhe (+2,4 Prozent) sowie Nahrungsmittel (+0,4 Prozent) haben sich im letzten Monat des Jahres weiter erhöht. Bei den Nahrungsmitteln fiel vor allem der Anstieg der Obstpreise um 6,1 Prozent ins Gewicht, wobei insbesondere die Preise für Weintrauben mit +42,8 Prozent erheblich gestiegen sind. Gedämpft wurde die Gesamtentwicklung gegenüber dem Vormonat durch Preissenkungen für Haushaltsenergie (-0,7 Prozent), darunter Heizöl (-3,1 Prozent) und Kraftstoffe (-0,9 Prozent).

Auch der jährliche Preisauftrieb gegenüber Dezember 2008 hat sich mit +1,2 Prozent zum Jahresende weiter verstärkt. Bestimmend dafür war hauptsächlich der Preisanstieg bei den Mineralölprodukten (+10,9 Prozent). Kraftstoffe verteuerten sich um 12,3 und Heizöl um 5,2 Prozent. Deutlich teurer als vor einem Jahr waren auch Bekleidung und Schuhe (+6,5 Prozent). Diesen Teuerungen wirkten deutliche Preisrückgänge bei Gas (-21,5 Prozent) sowie Zentralheizung und Fernwärme (-9,1 Prozent) entgegen.

Obwohl sich auch die Nahrungsmittelpreise insgesamt im Vergleich zum Vorjahr mit -0,7 Prozent weiter verbraucherfreundlich zeigten, wurden innerhalb dieser Gütergruppe unterschiedliche Entwicklungen beobachtet. Einerseits waren vor allem Gemüse (-10,5 Prozent), Molkereiprodukte und Eier (-2,5 Prozent) sowie Zucker, Marmelade, Honig, Sirup und Süßwaren (-1,5 Prozent) günstiger im Angebot. Andererseits wurden für Fisch und Fischwaren (+7,6 Prozent), Speisefette und -öle (+6,3 Prozent), Obst (+2,6 Prozent) sowie Fleisch und Fleischwaren (+1,7 Prozent) Preiserhöhungen ermittelt.

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