50 Jahre Amnesty International am Brandenburger Tor: Prominente Unterstützer sammeln Unterschriften für Inhaftierte

Schauspielerin Martina Gedeck: "Ungerechtigkeiten verschwinden nicht von selbst" / Aktionen und Veranstaltungen zum 50. Jubiläum in mehr als 60 Ländern

(lifePR) ( Berlin, )
Einzelne Menschen können zusammen die Welt verändern: Das ist die Grundidee von Amnesty International seit 50 Jahren! Dieses Jubiläum haben Amnesty-Aktivisten und prominente Unterstützer am Samstag vor dem Brandenburger Tor in Berlin mit einer Kundgebung gefeiert. In mehr als 60 Ländern, von Burkina Faso bis Venezuela, finden an diesem Wochenende ähnliche Aktionen statt. Mit mehr als drei Millionen Mitgliedern und Unterstützern, die in 150 Ländern für die Menschenrechte einstehen, ist Amnesty die größte Menschenrechtsorganisation der Welt.

"Von Amnesty haben wir gelernt, unermüdlich gegen das Unrecht und die Gewalt in Mexiko zu kämpfen. Die Solidarität der Amnesty-Mitglieder, die Briefe aus aller Welt helfen uns, den Mut und die Zuversicht auch in den schwierigsten Momenten nicht zu verlieren", sagte Abel Barerra, Träger des 6. Amnesty-Menschenrechtspreises und Leiter des Menschenrechtszentrums "Tlachinollan" im Bundesstaat Guerrero, auf der Kundgebung.

"Die Ungerechtigkeiten dieser Welt verschwinden nicht von selbst; es braucht Menschen, die den Mut haben, dagegen aufzustehen und sich mit ihrem Leben für diesen Kampf einzusetzen", sagte Schauspielerin Martina Gedeck. "Amnesty International hat sich dieser Aufgabe verschrieben und das ist der Grund für meine unbedingte Unterstützung." Auch Amnesty-Gründungsmitglied Gerd Ruge, Schauspieler Stefan Kurt, die Autorin Renan Demirkan und der Musiker Henning Wehland von den Söhnen Mannheims riefen dazu auf, die Arbeit von Amnesty zu unterstützen.

Amnesty-Aktivisten sammelten Unterschriften für Inhaftierte im Iran, der Türkei und dem Sudan sowie für die Freilassung des chinesischen Künstlers und Regimekritikers Ai Wei Wei. Seit 50 Jahren ist der Einsatz für Menschen in Gefahr das Herzstück der Arbeit von Amnesty.

Zum Abschluss stiegen 1000 gelbe Luftballons in Luft. "Damit soll die Idee der Menschenrechte in alle Welt weitergetragen werden", sagte Vorstandsmitglied Larissa Probst. Die Kundgebung ist die Auftaktaktion für rund 200 große und kleine Veranstaltungen und Aktionen, die das ganze Jahr über in Deutschland stattfinden. Auch der Amnesty-Aktionsbus war vor Ort, der die Mitglieder bei ihrer Arbeit unterstützen wird.
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