Sonntag, 22. Oktober 2017


  • Pressemitteilung BoxID 196089

Top Executive Survey

Frankfurt am Main, (lifePR) - .
- Finanzmarktregulierung als dringendste transatlantische Fragestellung
- Abbau von Handelshemmnissen wichtig

In einer Kurz-Umfrage hat AmCham Germany im Oktober die Top-Executives der amerikanischen Firmen am Standort Deutschland nach ihrer Meinung zu den transatlantischen Herausforderungen gefragt.

Finanzmarktregulierung als dringendste transatlantische Fragestellung

Die dringendste transatlantische Fragestellung der kommenden drei Jahre ist aus der Sicht der Firmen die Regulierung der Finanzmärkte (90%). Der Ausbau eines integrierten transatlantischen Finanzmarktes ist erstrebenswert. Dazu gehören eine höhere Transparenz und die Gewährleistung einer effektiven Kontrolle der Produkte, der Finanzinstitute und der Märkte sowie gemeinsame Standards für das Risikomanagement.

71 % der befragten Firmen halten die Herausforderungen im Klimawandel für sehr wichtig bzw. wichtig. Europa und die USA müssen transatlantische Führungsstärke zeigen, in dem sie in Fragen der Energie und Energieeffizienz wissenschaftlich und technologisch eng zusammenarbeiten.

60% der Top Executives sagen, dass die Harmonisierung von Standards im internationalen Handel sehr wichtig bzw. wichtig ist. Viele technische Produkte besitzen noch immer unterschiedliche Gesundheits- und Sicherheitsstandards für die unterschiedlichen Märkte.

Handelshemmnisse, die Investitionen behindern, müssen abgebaut werden

59 % der Befragten sehen den Abbau von Handelshemmnissen, welche Investitionen und die Erbringung von transatlantischen Finanzdienstleistungen erschweren, als sehr wichtig bzw. wichtig.

Am dringendsten sollte an der Beseitigung folgender Hemmnisse gearbeitet werden:

Rechtliche Unterschiede (Patentrecht, SWIFT, Datenschutz, etc) (64%), Visa-Regelungen zwischen Deutschland und USA (insbesondere Business-Visa) (18%), allgemein Bürokratie (z.B. Führerscheinanerkennung, Arbeitserlaubnis) (13%).

Rolle der USA und Europas in der Weltwirtschaft: "Es geht nur gemeinsam"

Auf die Frage, welche Länder die Führung bei der Bewältigung der Weltwirtschaftskrise und der Prävention weiterer Krisen übernehmen sollten, antworten 85% "USA und EU gemeinsam". Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den USA, Europa und Deutschland kann und muss jedoch in Zukunft noch enger werden. Ein Drittel der Befragten sehen Europa und die USA nach wie vor als die wichtigsten Leaders mit der größten wirtschaftlichen Bedeutung in der internationalen Gemeinschaft. 61% hingegen gaben an, dass die Bedeutung von USA und Europa abnimmt, da andere Länder wie China und Indien immer wichtiger werden.

Einreisegebühren in die USA werden negativ gesehen

Die seit September 2010 fälligen neuen Gebühren für Reisen in die USA halten 80% der befragten Executives für negativ. Sie bedeuten zusätzlichen Aufwand, Bürokratie und Kosten.

American Chamber of Commerce in Germany e.V.

Mit etwa 3.000 Mitgliedern ist AmCham Germany die größte bilaterale Wirtschaftsvereinigung in Europa. Die Kammer versteht sich als Kommunikationsbrücke zu Investoren in den Vereinigten Staaten. Die Förderung der deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen und des Wirtschaftsstandorts Deutschland stehen im Vordergrund.

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