7. Transatlantische Jahreswirtschaftskonferenz in Frankfurt/Main

Schnelle Fortführung der TTIP-Verhandlungen wichtig für Wachstum und Arbeitsplätze

(lifePR) ( Frankfurt am Main, )
Die Amerikanische Handelskammer in Deutschland (American Chamber of Commerce in Germany, kurz "AmCham Germany") drängt auf der diesjährigen 7. Transatlantischen Jahreswirtschaftskonferenz auf eine schnelle Fortsetzung der Verhandlungen über die Bildung einer transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (Transatlantic Trade and Investment Partnership, TTIP). Angesichts der NSA-Affäre ist es wichtig, die wirtschaftlichen Themen getrennt zu betrachten und das Abkommen nicht aufs Spiel zu setzen. "Mit dem Handels- und Investitionsabkommen können die EU und die USA, insbesondere angesichts der Folgen der Finanzkrise, einen großen wirtschaftlichen Schub für die Menschen diesseits und jenseits des Atlantiks auslösen", betont Bernhard Mattes, Präsident von AmCham Germany.

Die Antwort auf die Frage, wer von der TTIP profitieren würde, ist simpel und doch weitreichend: alle - Europäer wie Amerikaner, Güterindustrie wie Dienstleistungsindustrie, Großkonzerne wie kleine und mittelständische Unternehmen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Letztlich werden auch Drittstaaten von der Steigerung des globalen Handels profitieren. Die TTIP würde wirtschaftlich sowohl den USA als auch Europa helfen und ist nicht als europäisches Zugeständnis an die USA zu bewerten. Die verschiedenen Interessengruppen (Stakeholder) - Deutschland, EU, USA, große Unternehmen, kleine und mittlere Unternehmen - müssen in den Verhandlungsprozess miteinbezogen werden.

Die TTIP ist ein umfassendes Abkommen, das nicht nur den Abbau von Zöllen, sondern darüber hinaus vor allem auch die Vereinheitlichung und gegenseitige Anerkennung und die Harmonisierung von Regularien, Prozessen, Standards und Zulassungsbestimmungen zum Ziel hat. Ein solches Abkommen könnte bis zu 1,5 Prozent zusätzliches Wachstum auf beiden Seiten des Atlantiks generieren. In den USA könnte es zu jährlichen BIP-Steigerungen von bis zu 130 Milliarden US-Dollar führen; in der EU wären es bis zu 160 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus rechnet man mit insgesamt 400.000 neuen Arbeitsplätzen auf beiden Seiten des Atlantiks. Die globale Wettbewerbsfähigkeit der USA und Europas könnte durch die TTIP entscheidend gestärkt werden.

Es ist wichtig, alle Handelsbarrieren und Zölle im transatlantischen Markt abzubauen. Angesichts der steigenden Bedeutung der aufstrebenden Märkte wird die Beziehung zwischen den USA und Europa wichtiger denn je. Auf der Basis ihrer gemeinsamen Werte können Europa und die USA auch künftig ihre Führungsrolle in den Bereichen Handel, Innovation, Technologie, Finanzmarktregulierung sowie nachhaltige Entwicklung behaupten. Dabei bedeutet der Ausbau der transatlantischen Wirtschaftspartnerschaft nicht, Drittstaaten von Wohlstand, Wachstum und Beschäftigung auszuschließen. Im Gegenteil: Die TTIP würde den gesamten Welthandel ankurbeln und globale Standards festlegen.

Komplexe Verhandlungspunkte

Gewisse Verhandlungsbereiche, wie beispielsweise Landwirtschaft, Datenschutz, öffentliches Auftragswesen oder Produkthaftungsrecht, stellen aufgrund ihrer Komplexität eine Herausforderung für die Verhandlungspartner dar. Um die Zielvorstellung eines umfassenden Abkommens umzusetzen, müssen in diesen Bereichen langfristig einvernehmliche Regelungen gefunden werden.

Terminhinweis: Die Transatlantische Jahreswirtschaftskonferenz

Am 13./14.11.2013 findet in Frankfurt am Main die 7. Transatlantische Jahreswirtschaftskonferenz statt. Veranstalter sind die Amerikanische Handelskammer in Deutschland (AmCham Germany) und das F.A.Z.-Institut in Kooperation mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und dem Trans-Atlantic Business Council (TABC). Mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen und praxisorientierten Workshops zu einer Vielfalt aktueller Fragestellungen der europäisch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen bietet die Veranstaltung Gelegenheit zum Austausch mit Experten. Mehr Informationen unter der Telefonnummer 069 929104-40.

Das Programm können Sie unter www.transatlantikkonferenz.de abrufen.
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