Inlandsentwicklung stützt Umsätze der PBS-Markenindustrie

Für 2012 "verhaltener Optimismus"

(lifePR) ( Düsseldorf, )
Mit einigen wenigen Ausnahmen sind die Inlandsumsätze der Hersteller von Markenprodukten für Büro und Schule von Januar bis Oktober 2011 stärker gestiegen als die Exportzahlen. Damit bestätigt der Altenaer Kreis (AK), dem 20 marktrelevante Markenfirmen der Papier-, Büro- und Schreibwaren-Industrie (PBS) angehören, nach seiner Herbsttagung in Wiesbaden im Wesentlichen die Wirtschaftsentwicklung in der Eurozone und auf den internationalen Märkten.

AK-Sprecher Rolf Schifferens, der gleichzeitig Geschäftsführer von Faber-Castell ist, sagte dazu: "Besonders auffällig bei der Umsatzentwicklung in den Monaten Januar bis Oktober 2011 sind die extrem starken Ausschläge in den AK-Markenfirmen." Dies habe nach den zehn Monaten zu Umsatzergebnissen zwischen plus 10 und minus 10 Prozent geführt, die der AK mit einem durchschnittlichen Umsatzplus aller AK-Markenfirmen von gerade einmal 1,0 Prozent bewertet. Dahinter verbirgt sich ein Drittel der Unternehmen, die in den vergangenen zehn Monaten gar keine Umsatzzuwächse verbuchen konnten.

Nach Angaben des AK waren die durchschnittlichen ungewichteten Inlandsumsätze der Markenfirmen von Januar bis Oktober 2011 um knapp 3 Prozent gestiegen, die Exportumsätze lagen auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Bei allen Zahlenangaben sei zu berücksichtigen, dass ein Teil des Zuwachses aus gestiegenen Preisen durch höhere Rohstoffkosten resultiere.

Zwar konnte sich der AK-Sprecher entgegen der Frühjahrsprognose nicht zufrieden mit den Gesamtzahlen zeigen, verwies aber auf den anhaltenden Konsumgütertrend des laufendes Jahres, dass die Marken vor allem auch in Deutschland ihre Leuchtturm-Bedeutung nicht eingebüßt hätten. "Den Großteil der positiven Inlandsentwicklung verdanken wir dem hohen Markenbewußtsein der Verbraucher", sagte Rolf Schifferens.

Die AK-Markenfirmen wollen ihre Planungen für das kommende Jahr mit einem "vorsichtigen Optimismus" und Umsatzerwartungen von durchschnittlich 3 Prozent angehen. Der AK bestätigt die Aussagen des Markenverbands in Berlin, der überwiegend die großen Markenfirmen der Lebensmittelindustrie vertritt, dass Marken auch und gerade in schlechten Zeiten ihre Anziehungskraft beweisen.
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