Mittwoch, 24. Mai 2017


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Refugees-Welcome auf dem Campus

(lifePR) (Hamburg, ) Am 29.7.2015 fand das zweite Vernetzungstreffen zur Koordination studentisch organisierter Flüchtlingssolidarität statt, an dem sich über 70 engagierte Studierende und viele Initiativen beteiligten.

AStA-Referentin Carina Book dazu: „Wir freuen uns über die wachsende Solidarität, mit der wir so nicht gerechnet haben. Die Studierenden in Hamburg bieten auf den verschiedensten Ebenen ihre Unterstützung an und wollen, dass die Flüchtlinge Teil des Unilebens werden.“

Auch wenn die große Mehrheit der Studierenden sich solidarisch zeigen, erhält der AStA auch Morddrohungen und volksverhetzende Mitteilungen.

„Wir mussten in dieser Woche Anzeige bei der Polizei erstatten, da ein Student mit klar neonazistischem Gedankengut uns mit dem Tode bedroht hat. Ja, es gibt extrem rechte Ideologien in der Gesellschaft und auch auf dem Campus, ein Bewusstsein dafür zu haben und zu schaffen ist wichtig. Man muss dem aber entschieden entgegentreten und sich nicht einschüchtern lassen. Wir sehen uns in unserer Arbeit bestätigt, denn die Solidarität mit Flüchtlingen ist eine Pflicht, bei der es um die Verteidigung der Menschenwürde geht“, so AStA-Vorstand Vincent Orth.

Geplant wird nun die Einrichtung eines monatlichen Refugees-Welcome-Cafés an der Universität, das ein Ort der Begegnung werden soll. Weitere Engagierte planen ein Welcome-Fest, um den Flüchtlingen zu signalisieren, dass die Studierenden sie herzlich willkommen heißen. Da viele Flüchtlinge in ihren Herkunftsländern bereits studiert haben, bzw. studierwillig sind, wird es in der nächsten Zeit vermehrte Bemühungen geben, den Flüchtlingen mindestens einen Gasthörer*innenstatus und Deutschkurse bereitzustellen und die bürokratischen Hürden für ein reguläres Studium abzubauen. Auch über Fluchtursachen soll mit einer Veranstaltungsreihe aufgeklärt werden.

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