Der Ad-Hoc-Ausschuss „Semesterticket“ hat seine Arbeit aufgenommen

(lifePR) ( Hamburg, )
Noch bis zum 1.8. laufen die alljährlichen Verhand-lungen zum Preis des Semestertickets zwischen dem HVV und den Allgemeinen Studierendenaus-schüssen (ASten) der beteiligten Hochschulen. Der Preis soll für das kommende Wintersemester 2012/13 erneut um 2,8% erhöht werden. Um gut vorbereitet in diese Verhandlungen mit dem HVV einzusteigen, berief das Studierendenparlament (StuPa) im Mai einen Ad-Hoc-Ausschuss "Semester-ticket" ein. Dort werden gemeinsame Forderungen diskutiert und weiterentwickelt. Der Ausschuss hat sich schon zweimal getroffen und formulierte seine Zielsetzungen und Vorgehensweisen.

Es wurde sich mit anderen sozialen Akteur*Innen in der Stadt, die auch auf einen sozialen und ökolo-gischen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) hinarbeiten, vernetzt, um mittelfristig ein einheitli-ches Halbjahresticket zu tragbaren Konditionen für all die Statusgruppen zu erreichen, die bezuschuss-te HVV-Monatskarten oder sogenannte Profi-Cards beziehen. Unter den Akteur*Innen sind: Die Initia-tive "HVV Umsonst!", der DGB, die Elternkammer, der Bundesfreiwilligendienst, das Studierenden-werk und die Diakonie. In einem ersten Treffen mit dem HVV wurden die Standpunkte ausgetauscht. Auch mit dem Uni-Präsidenten Dieter Lenzen wur-de sich getroffen, dieser unterstützt die Forderung der Studierenden nach günstigeren Semesterti-ckets. Weitere Vernetzungen stehen noch aus.

Das langfristige Ziel ist es, dass über einen fahr-scheinfreien ÖPNV öffentlich diskutiert wird, wie es u.a. "HVV Umsonst!" anstrebt. Kurzfristig müssen allerdings die Preise für Semester- und Sozialticket deutlich gesenkt werden, eine erneute Anhebung ist nicht vertretbar.

Peter Geßner, Vorsitzender des Ad-Hoc-Aus-schusses "Semesterticket": "Gerade Menschen mit einem geringen Einkommen sind auf den HVV an-gewiesen. Deshalb werden wir uns bei den Ver-handlungen nicht gegen andere ausspielen lassen, sondern gemeinsam und solidarisch mit anderen Gruppen für einen günstigeren und sozial verträgli-chen ÖPNV hinarbeiten. Die geplante Preisanhe-bung beim Semesterticket ist nicht hinnehmbar, so wie auch das Sozialticket mit gerade mal 18 Euro weniger pro Monat immer noch deutlich zu teuer ist. Eine Monatskarte für den Gesamtbereich kos-tet so z.B. immer noch ganze 170,10 Euro."

Tatjana Witzgall, Mitarbeiterin im Ökologiereferat: "Ein fahrscheinfreier ÖPNV wäre ein gutes Zeichen für ein ökologisches Hamburg. Die Vorteile liegen auf der Hand: Weniger Autos, weniger Unfälle, we-niger Lärm. Der Verkehr würde stark entlastet werden, da mehr Menschen auf Bus und Bahn um-stiegen, anstatt PKW zu fahren. Darauf hat auch das Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie hingewiesen. An der Finanzierung sollte das Ganze ebenfalls nicht scheitern, es existieren schon verschiedene vielversprechende Konzepte. Zurzeit zahlt jedE*r Hamburger*In über Steuern und Abgaben wesentlich mehr für den Autover-kehr, als ein fahrscheinfreier ÖPNV kosten würde."Êüÿ
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.