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Pressemitteilung BoxID: 342566 (Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband (adh))
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Lisette Ahrens und Charlotte Rehborn im Dressur-Halbfinale der WUEC 2012

Springwettbewerb gestartet, Deutsche Reiterinnen alle in der nächsten Runde

(lifePR) (Dieburg, ) 78 Reiterinnen und Reiter waren am Mittwoch in den Dressurwettbewerb der WUEC 2012 gestartet, nun stehen die sechs Halbfinalistinnen fest. Neben den beiden deutschen Starterinnen Lisette Ahrens und Charlotte Rehborn konnten sich ebenfalls Caroline van der Heyden aus Belgien, die Irin Katie Nolan, Charlotte Dobretsberger aus Österreich sowie Milou Anthonisse aus den Niederlanden qualifizieren. Am heutigen Freitag begann zudem der Sprungwettbewerb.

Neben der deutschen Equipe mit Lisette Ahrens, Charlotte Rehborn und Nadine Kraft wollten am Donnerstagnachmittag 15 weitere Aktive aus Irland, Österreich, Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Norwegen, Neuseeland, Großbritannien und der Tschechischen Republik einen der sechs Plätze im Halbfinale erreichen. Der Schwierigkeitsgrad der Aufgabe wurde in der dritten Runde nochmals erhöht. Während Lisette Ahrens erst als zweite Starterin ihrer Gruppe antreten musste und somit die Chance besaß, das ihr zugeloste Pferd unter ihrer Konkurrentin im Viereck zu studieren, mussten Charlotte Rehborn und Nadine Kraft jeweils als Erste reiten. Vor allem Letztere hatte es mit Kaitika mit einem äußerst temperamentvollen Pferd zu tun. "Bei so einem Pferd hat man an sich zwei Möglichkeiten - sich als Reiter durchzusetzen oder mit Gefühl dem Tier zu begegnen. Ich reite lieber gefühlvoll, aber ob das am Ende den Ausschlag gegeben hat, weiß ich nicht.", meinte Kraft zu ihrem knappen Ausscheiden. Lediglich etwas mehr als ein Prozentpunkt fehlte ihr am Ende zum Einzug ins Halbfinale der besten Sechs.

Den anderen beiden deutschen Reiterinnen Lisette Ahrens und Charlotte Rehborn gelang dies und sie sorgten somit dafür, dass der Gastgeber als einzige Nation zwei Teilnehmende im Halbfinale morgen stellt. Die Konkurrenz allerdings ist nicht zu unterschätzen. Vor allem die Belgierin Caroline van der Heyden konnte überzeugen. Am Ende lag sie mit Elvis rund vier Prozentpunkte vor den anderen beiden Teilnehmern ihrer Gruppe. "Es lief wirklich gut, aber mit so einer hohen Wertung hatte ich nicht gerechnet da die anderen beiden schon sehr gut geritten waren", sagte sie nach ihrem Auftritt im Dressurviereck. Im Halbfinale will sie nun versuchen, sich keinen Druck zu machen. "Ich bin ohne Erwartungen hier her gekommen, denn so kann ich nicht enttäuscht werden. Und jetzt bin ich mindestens schon auf Platz sechs." Ebenso in der Runde der letzten Sechs sind die Irin Katie Nolan, Charlotte Dobretsberger aus Österreich sowie Milou Anthonisse aus den Niederlanden.

Springwettbewerb gestartet

Am Freitagvormittag wurde es im Deutsche Bank Stadion in der Aachener Soers zum ersten Mal im Springparcours ernst. Auch hier konnten die drei deutschen Reiterinnen überzeugen. Sowohl Nadine Kraft als auch Lisette Ahrens und Charlotte Rehborn qualifizierten sich ohne Probleme für die nächste Runde.

Beim Springen kommt es neben einem fehlerfreien Ritt in der vorgegebenen Zeit vor allem auf die Ausführung an. "Neben dem Sitz wird die Einwirkung des Reiters auf das Pferd, die Wege zwischen den Hindernissen und die Vorbereitung des Pferdes hin zum Sprung von den Richtern bewertet", erklärt Nadine Kraft. Hat der Reiter im Parcours Abwürfe oder überschreitet die Zeit, dann werden die daraus resultierenden Minuspunkte von der Wertung der Richter abgezogen.

Am Nachmittag steht für die Sportlerinnen und Sportler die Regeneration im Vordergrund. "Wir wollen noch mal in die Unterkunft, uns entspannen und für das Wochenende neue Energie und Konzentration sammeln", sagt Kraft. Morgen nämlich wartet mit der zweiten und dritten Runde im Springen sowie den Halbfinals in der Dressur und im Springen ein umfangreiches Programm auf die Aktiven.

WUEC Reiterball powered by STAWAG am Samstag

Neben den sportlichen Herausforderungen wird es am Samstag auch abseits des Deutsche Bank Stadions interessant - der WUEC Reiterball im Eurogress Aachen wirft seine Schatten voraus. Im prächtig geschmückten Ballsaal kommen mehr als 900 Teilnehmer und Gäste der WUEC 2012 zusammen, um den gesellschaftlichen Höhepunkt der Studierenden-Weltmeisterschaft zu begehen. Der Reiterball ist traditioneller Bestandteil jeder WUEC. Hier können Teilnehmende, Gäste, Studierende aus Aachen und Bürger der Stadt im eleganten und feierlichen Ambiente ein besonderes Fest feiern. Neben einem vielfältigen Showprogramm sorgt Oleg Jakushov mit der Premium Dancing Band für die musikalische Begleitung des Abends. Los geht es um 20:00 Uhr. Einlass ist eine Stunde zuvor ist. Wer dabei sein will, sollte schnell zugreifen und sich eines der letzten Tickets sichern. Der Eintritt kostet 30 Euro, ermäßigt gibt es die Tickets für 20 Euro. Karten gibt es am Deutsche Bank Stadion.

Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband (adh)

Veranstalter der WUEC Aachen 2012 ist der Weltverband des Hochschulsports FISU. Ausgerichtet wird die WUEC vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband und dem Hochschulsportzentrum der RWTH Aachen in enger Zusammenarbeit mit dem Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV), der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), dem Deutschen Akademischen Reiterverband (DAR) und dem Bundesministerium des Innern sowie dem Ministerium für Familien, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. An der WUEC nehmen 26 Nationen teil.

Der besondere Reiz der studentischen Wettbewerbe liegt darin, dass die Sportler nicht auf eigenen Pferden reiten. Die Pferde stammen in der Regel aus Reitställen oder Landesgestüten, die den akademischen Pferdesport unterstützen. Welche Teilnehmenden auf welchen Pferden an den Start gehen, das entscheidet das Los. Das Resultat dieses besonderen Modus ist eine Herausforderung für die Reiter und fördert den Respekt im Umgang mit den Tieren.

Viele der erfolgreichen deutschen Reitsportler - wie Karsten Huck, Sven Rothenberger und Frank Ostholt - sammelten im Studierenden-Reitsport wichtige Erfahrungen, bevor sie die Bühne des internationalen Spitzensports betraten.