ADFC Baden-Württemberg feiert das Fahrrad

(lifePR) ( Stuttgart, )
Seit 25 Jahren engagieren sich Menschen im Landesverband Baden-Württemberg des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) für das nachhaltige Verkehrsmittel Fahrrad. Bei einem Empfang des Fahrrad-Clubs am Samstag (25. April 2015) anlässlich seiner Delegiertenkonferenz und seines Jubiläums in Stuttgart betonte die Landesvorsitzende Dr. Gudrun Zühlke im Beisein von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, kein Verkehrsmittel sei so integrativ wie das Fahrrad, es sei der Gesellschaft und der Umwelt gleichermaßen von Nutzen. Ausdrücklich lobte sie das Engagement des Landes Baden-Württemberg bei der Förderung des Radverkehrs.

Im Radverkehr in Baden-Württemberg gehe es spürbar voran. Die Landesregierung investiere deutlich mehr als die Vorgängerregierung in den Bau und die Förderung der Fahrradinfrastruktur und unterstütze zudem auf vielfältige Weise die nachhaltige Mobilität, sagte die ADFC-Landesvorsitzende vor knapp 100 Delegierten und Gästen.

"Das Fahrrad ist schon lange nicht mehr der langsame ,Drahtesel', mit dem man sich durch den Straßenverkehr quält. In Baden-Württembergs Straßenverkehr fahren zehn Millionen Räder neben sechs Millionen Pkw", so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. "Das Fahrrad birgt ein gewaltiges Potential, um Feinstaub und Staus, CO2 und Lärm deutlich zu reduzieren und die allgemeine Lebensqualität zu heben. Radpolitik hat einen zentralen Stellenwert zur Verbesserung des Verkehrsgeschehens, für dessen Kosten und dessen Folgen. Wir brauchen keine autogerechte, sondern eine verkehrsgerechte Stadt durch die Verknüpfung aller Verkehrsträger."

Zühlke kritisierte, dass das Land beim Thema Lang-Lkw eingeknickt sei. Die überlangen "Gigaliner" würden eben nicht nur auf Autobahnen und autobahnähnlichen Strecken fahren, sie müssten ihren Inhalt ja irgendwo abliefern. Auf diesen letzten Kilometern könne es im Mischverkehr zu äußerst gefährlichen Situationen für Radfahrer kommen. Sie forderte das Land auf, nur solche Strecken freizugeben, auf denen eine separate, regelkonforme Radverkehrsführung bestehe.

Auf Bundesebene soll sich das Land für eine fahrradfreundliche Novellierung der StVO einsetzen. Unter anderem muss es möglich sein, Tempo 30 auf Wunsch der Kommune auf der Durchgangsstraße anzuordnen - auch ohne Nachweis spezifischer Gefahrenstellen.
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