Sonntag, 19. November 2017


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Albertinen-Krankenhaus erhält "Deutschen Innovationspreis im Gesundheitswesen" der BayernLB

München, (lifePR) - Die BayernLB hat den mit insgesamt 25.000 Euro dotierten "Deutschen Innovationspreis im Gesundheitswesen" an das Hamburger Albertinen-Krankenhaus und die Arbeitsgemeinschaft Kinderpalliativmedizin in Bayern verliehen. Die Fachjury entschied sich für das Projekt "INKA" des Albertinen-Krankenhauses und vergab den Sonderpreis an das Projekt "Frühes Sterben in Würde" der 2006 gegründeten Arbeitsgemeinschaft Kinderpalliativmedizin in Bayern. Beide Preisträger setzten sich gegen andere Projekte durch. Die Auszeichnung wurde am gestrigen 11. Juni im Rahmen eines Festaktes in München verliehen, zu dem auch die bayerische Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml anwesend war. Die Ausschreibung hatte sich an Kliniken, Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Projekten zu den Schwerpunkten "Herausforderungen des demographischen Wandels - Geriatrische Versorgungsstrukturen für morgen" sowie "Würdevolles Sterben" gerichtet.

"Die Themen der diesjährigen Ausschreibung waren sehr herausfordernd und wir freuen uns über die engagierten Projekte in den Bereichen Geriatrie und Palliativmedizin. So zeigt das Projekt INKA neue und effektive Wege zur Verbesserung der Versorgungsqualität für ältere Menschen. Angesichts der erwarteten Zunahme geriatrischer Patienten und einem steigenden Versorgungsbedarf ist dies eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Versorgungsangebot im Krankenhaus", hob Dr. Edgar Zoller, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BayernLB, in seiner Laudatio hervor.

Mit der Einrichtung einer allgemeinmedizinisch konzipierten Interdisziplinären Notfall- und Kurzlieger-Aufnahmestation ("INKA") bietet das Albertinen-Krankenhaus eine Versorgung für ältere akut erkrankte Menschen, die ambulant nicht mehr ausreichend behandelt werden können, deren Erkrankung aber nicht so komplex ist, dass sie in einer der hochspezialisierten Fachabteilungen richtig aufgehoben wären. Zudem leiden ältere Menschen oft gleichzeitig an mehreren Krankheiten und Behinderungen, die eine Zuordnung in die jeweils richtige Fachabteilung erschweren. Das Projekt wird mit einem Preisgeld von 15.000 Euro ausgezeichnet.

Tobias Schwarz, Geschäftsführer im Albertinen-Krankenhaus: "Ich freue mich sehr über diese große Auszeichnung des INKA-Konzeptes, das vom Team um den leitenden Arzt in der Notaufnahme, Dr. Michael Groening, entwickelt worden ist. Ich danke all denjenigen, die tagtäglich die Arbeit auf der INKA und in der Interdisziplinären Notaufnahme leisten."

Albertinen-Diakoniewerk e.V.

Das Albertinen-Diakoniewerk e.V. wurde 1907 von der Oberin Albertine Assor gegründet und ist heute der größte diakonische Krankenhausträger in Hamburg.

Es betreibt in der Albertinen-Gruppe das Albertinen-Krankenhaus und das Albertinen-Haus - Zentrum für Geriatrie und Gerontologie in Hamburg-Schnelsen, das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus, die Residenz am Wiesenkamp, das Feierabendhaus sowie das Diakonie-Hospiz Volksdorf in Hamburg-Volksdorf.

In den Kliniken der Albertinen-Gruppe werden jährlich über 80.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Rund 1000 stationäre Krankenhausbetten und 64 teilstationäre Plätze sowie 24 Plätze in der ambulanten geriatrischen Rehabilitation werden vorgehalten. Darüber hinaus stehen 40 Plätze für die gezielte Betreuung demenzkranker Menschen (Max Herz-Haus), 16 Hospizplätze, 183 Plätze in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie 349 Wohneinheiten in Seniorenwohnanlagen zur Verfügung.

Zur Albertinen-Gruppe gehören auch ein Blutspendedienst, die Albertinen-Schule als zentrale Ausbildungsstätte für die Generalisierte Pflegeausbildung und den dualen Studiengang Pflege (in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg) mit 144 Plätzen, zwei ambulante Pflegedienste, eine Akademie für Fort- und Weiterbildung, zwei Kindertagesstätten mit insgesamt 214 Plätzen sowie weitere Einrichtungen für Patienten und Mitarbeiter. Gewerbliche Betriebe innerhalb der Albertinen-Gruppe sind unter anderem die Albertinen-Services GmbH und die Albertinen-Zentrale Dienste GmbH.

Die Albertinen-Stiftung fördert die Arbeit des Albertinen-Diakoniewerks und unterstützt humanitäre und soziale Projekte.

Die rund 3.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Albertinen-Gruppe erwirtschaften einen Gesamtumsatz von rund 200 Millionen Euro.

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