Sonntag, 22. Juli 2018


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VOX distanziert sich von Stopfleber

München, (lifePR) - Nachdem die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt Hintergrundinformationen zur Stopfleberproduktion an VOX geschickt hat, wird der TV-Sender diese Produkte in Zukunft nicht mehr in seine Kochshows einbinden. Die Tierschützer fordern andere TV-Sender und deren Starköche auf, sich diesem Beispiel anzuschließen.

Für Stopfleber gehört zu den tierquälerischsten Lebensmitteln überhaupt. Ihre Produktion verstößt mehrfach gegen das Tierschutzgesetz (§ 3 Nr. 9 und 10 sowie § 17 Nr.1 und 2b) und ist daher in Deutschland verboten. Trotzdem wird mit dem Produkt rege gehandelt. Es wird unter dem wohlklingenden Namen "Foie Gras" in einigen Restaurants, Feinkostläden und Online-Shops angeboten. So findet Stopfleber auch den Weg in Kochshows - eine TV-Sparte die sich eines starken Wachstums erfreut.

Die Chefredaktion von VOX hat sich in ihrer Antwort an die Albert Schweitzer Stiftung erschüttert über die Produktionsmethoden gezeigt und will nun möglichst versuchen, auf Produkte zu verzichten, die "auf eine solch barbarische Art und Weise hergestellt werden".

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt fordert auch andere TV-Sender und deren Köche auf, sich dem Beispiel von VOX anzuschließen. "Leider bietet zum Beispiel Promi-Koch Kolja Kleeberg in seinem Berliner Restaurant VAU noch Stopfleber an", bedauert Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung, das mangelnde Mitgefühl einiger Starköche. Zumindest wird ihm das bei VOX jetzt untersagt.

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich seit zehn Jahren für einen besseren Umgang mit den Tieren ein. Mehr erfahren Sie auf http://albert-schweitzer-stiftung.de

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