Sonntag, 15. Juli 2018


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Neue Akademie-Juniorprofessur für Musikwissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen eingerichtet

Mainz, (lifePR) - Am Musikwissenschaftlichen Institut der Eberhard Karls Universität Tübingen wurde in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz eine Akademie-Juniorprofessur für Musikwissenschaft eingerichtet. Zum Wintersemester 2017/18 wurde Dr. Matthew Gardner berufen. Zu seinen Aufgaben gehören die wissenschaftlich-editorische Mitarbeit in der ›Neuen Schubert-Ausgabe‹ sowie die Vertretung des Instituts in Forschung und Lehre.

Der Präsident der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Prof. Dr.-Ing. Reiner Anderl, begrüßte die mittlerweile sechste Akademie-Juniorprofessur, die »es jungen und qualifizierten Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ermöglicht, sich inhaltlich und methodisch in Forschung und Lehre weiter zu qualifizieren.« Die Dauer der Juniorprofessur ist zunächst auf vier Jahre, mit der Aussicht auf eine weitere Verlängerung um zwei Jahre, ausgerichtet. Die Etablierung der Juniorprofessur steht im Kontext der Weiterqualifizierungsinitiative der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften.

Zur Person:

2007 wurde Matthew Gardner an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg über ›Handel and Maurice Greene’s Circle at the Apollo Academy: the Music and Intellectual Contexts of Oratorios, Odes and Masques‹ promoviert. Anschließend war er von 2008 bis 2014 als wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt, zunächst als Assistent von Prof. Dr. Silke Leopold und anschließend mit eigener Stelle in dem DFG-Projekt ›The Business of Singing in England, 1660–1760‹ tätig. Von 2014 bis 2017 war er Arbeitsstellenleiter beim Forschungsprojekt ›OPERA – Spektrum des europäischen Musiktheaters in Einzeleditionen‹ der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, angesiedelt an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Gardners Forschungsschwerpunkte liegen in der englischen Musik. Insbesondere interessiert er sich für Georg Friedrich Händel und dessen Zeitgenossen, englische Sängerinnen und Sänger von 1660 bis 1760, sowie Editionspraxis und Aufführungspraxis. Darüber hinaus forscht er zur Musik der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und deren intellektuellen Kontext aus Politik, nationaler Identität, Religion, Kunst und Literatur.

Zum Projekt:

Die Neue Schubert-Ausgabe ist eine wissenschaftliche Edition sämtlicher Werke Franz Schuberts (1797–1828). Ihre insgesamt 84 Bände sind nach Werkgruppen in acht Serien geordnet und schließen ein Werkverzeichnis, Dokumente zur Biographie und Quellenstudien mit ein. Jeder Band nennt im Anhang die wichtigsten Quellen und Lesarten und wird durch einen separaten Kritischen Bericht ergänzt.

Seit 1965 entsteht die Neue Schubert-Ausgabe an zwei Arbeitsstellen in Tübingen und Wien. Sie wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Baden-Württemberg, die Republik Österreich und die Stadt Wien. Das internationale Projekt wird betreut von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, sowie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien.

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