Dienstag, 17. Juli 2018


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Wer hat Angst vor Schwarz, Grau und Blau?

Stuttgart, (lifePR) - .
Werke von Sabine Becker, Gerhard Langenfeld, Matthias Lutzeyer und Kurt Laurenz Theinert

Ausstellungseröffnung am Sonntag, 15. Oktober, um 11 Uhr

im Tagungshaus der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Kloster Weingarten

Psychologen und Therapeuten behaupten, kein Mensch – es sei denn er sei blind – könne sich der Farbwirkung entziehen. Man nimmt an, dass Farben Potenziale besitzen, die positive und negative Einflüsse auf die Psyche des Menschen ausüben. Die Wahrnehmung und Wirkung von Farben seien menschliche Grundmuster, die weltweit gleiche Empfindungen auslösen. Die Farb-Symbole und -Tradierungen können kulturell jedoch verschieden sein, wie die Farbe Weiß zeigt. Für uns ist sie die Farbe der Reinheit und Unschuld, in China dagegen die Farbe der Trauer.

Der Titel der Ausstellung: "Wer hat Angst vor Schwarz, Grau und Blau?" ist Barnett Newmans Bildtitel: "Who's Afraid of Red, Yellow and Blue?« entlehnt. Während Newman damit die Grundfarben bezeichnet, sind die drei erst genannten Farben weniger farbintensiv. Trotzdem werden sie von einzelnen Künstlern fast ausschließlich vertreten.

Gerhard Langenfeld und Matthias Lutzeyer widmen sich ausschließlich der Farbe Schwarz und zeigen aufgrund von Formgebung, Farbauftrag und Pigmentierung die Variationsbreite. Wie farbintensiv neutrales Grau sein kann, offenbart der Künstler Laurenz Theinert in seinem Hommage-Werk an die Heroen der Kunstgeschichte Josef Albers, Mark Rothko und Kasimir Malewitsch. Die ersten beiden loteten die Wechselwirkung von Farbe auf die Wahrnehmung aus. Malewitsch beabsichtigte eine Befreiung der Farbe und erzielte mit seiner Ikone des schwarzen Quadrates ein Meilenstein in der Kunstgeschichte. Der Lichtkünstler Theinert möchte nun auf den Entwicklungen der Großmeister aufbauen und eine dynamische Farbveränderung verwirklichen. Sabine Becker arbeitet dagegen seit Jahren mit dem faszinierenden Kobaltblau, das sie schichtweise aufträgt.

Zur Eröffnung der Ausstellung, die bis 29. Januar gezeigt wird, laden wir Sie herzlich ein.

Dr. Herbert Köhler Ravensburg wird in das Werk der Künstler einführen.

Musikalisch gestaltet wird die Vernissage vom Ensemble Hörwerk aus Stuttgart Christie Finn, Sopran; Natasha Lopez, Alt; Gabriele Anna Lesch, Mezzosopran; Richard Spaeth, Laute.

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