Dienstag, 19. Juni 2018


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Ganz wichtig: Arbeitsagentur und Jobcenter in die Urlaubsplanung einbeziehen

Hintergrund: Durch die Ortsabwesenheit darf sich kein Arbeitsangebot verzögern

Zwickau, (lifePR) - Jetzt beginnt die Urlaubszeit, und aus diesem Grunde machen Arbeitsagentur und Jobcenter Zwickau darauf aufmerksam, dass die Kunden bei einer geplanten Urlaubsreise einige gesetzliche Regeln beachten müssen.

Mit dem Bezug von Lohnersatzleistungen hat der Gesetzgeber nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten verbunden.

Dazu gehört, dass Bezieher von Arbeitslosengeld mit Arbeitsagentur bzw. Jobcenter die geplante Ortsabwesenheit im Vorfeld abstimmen müssen.

Dabei ist wichtig: Durch die Ortsabwesenheit darf sich z.B. kein Arbeitsangebot verzögern, kein Vorstellungsgespräch platzen und keine Weiterbildung verschieben. Erfolgt die vorherige Meldung nicht, werden die Leistungen zu Unrecht bezogen. Der Leistungsträger stellt die Zahlung ein und/oder prüft eine Sanktionierung und fordert die Überzahlungsbeträge zurück, wenn während dieser Zeit einer Einladung in die Arbeitsagentur oder das Jobcenter nicht nachgekommen wurde.

"Wer arbeitslos ist und Urlaub plant, muss diesen persönlich oder telefonisch bei der Arbeitsagentur bzw. dem Jobcenter melden. Liegt die Bestätigung von dort vor, ist eine Weiterzahlung der Leistungen für bis zu drei Wochen möglich", so Agentur-Sprecherin Mirjam Sobe und fügt hinzu, dass der Zeitraum von drei Wochen innerhalb eines Kalenderjahres auch in mehreren Abschnitten genommen werden könne.

Die Zustimmung zur geplanten Abwesenheit kann telefonisch unter 08004 5555 00 eingeholt werden.

Die Telefonnummer, unter der sich auch die Kunden des Jobcenters in den Urlaub abmelden können: 0375 60 600

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